Auch heute ist die Aktie von Hensoldt mit über -3% deutlich unter Druck. Dennoch steht ein Gewinn von +130% seit Jahresbeginn zu Buche. Seit dem bisherigen Höchstkurs von 78,45 Euro hat das Papier bis jetzt kräftig auf rund 60 Euro korrigiert. Die Ursache lässt sich mit Gewinnmitnahmen recht klar bezeichnen. Negative Nachrichten sind hier nicht Grund.
Die Aktie musste auch korrigieren
Der Anteilschein des Rüstungsunternehmens kannte bis zum 18. März faktisch nur den Weg nach oben. In kürzester Zeit konnten die Investoren dreistellige Kurszuwächse im Depot beobachten. Da ist es kein Wunder, dass der Drang nach Gewinnmitnahmen täglich anstieg und sich dann im Vorfeld des letzten großen Verfallstages entlud.
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Der Gesamtmarkt ist schwach
Als zusätzlicher Faktor kommt die allgemeine Börsenschwäche hinzu. Auch wenn Hensoldt ein Rüstungsunternehmen ist, dass mit hoher Sicherheit viele Jahre gut gefüllte Auftragsbücher vorzuweisen haben wird, werden auch solche Aktien verkauft, wenn der Gesamtmarkt schwach ist. Mag es, um mit diesen Gewinnen Verluste an anderer Stelle auszugleichen. Oder es handelt sich um einen Fonds, der seine Aktienquote generell senken will. Die Gründe dafür sind zahlreich. Man darf als Investor nicht davon ausgehen, dass sich Einzelwerte dauerhaft vom Gesamtmarkt komplett abkoppeln können. Dazu kommt aktuell auch noch die erratische Zollpolitik Trumps, die die Börsen weltweit belastet.
Die Rahmenbedingungen bleiben optimal
Trotz kurzfristigem Gegenwind beim Aktienkurs sollten Investoren keinesfalls vergessen, dass Hensoldt massiv von der laufenden Aufrüstung Europas profitiert und profitieren wird. Am 7. Mai wird das Unternehmen seine Quartalszahlen veröffentlichen. Hier sollten erste Effekte massiv sichtbar werden. Schwache Tage könnten sich dann im Rückblick als Kauftage erwiesen haben.
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