ThyssenKrupp-Aktie: Der Trump-Kracher!

Der Industriekonzern ThyssenKrupp gerät in den Sog des transatlantischen Handelsstreits, wobei die Stahlindustrie besonders betroffen ist, während die Marinesparte stabilisierend wirkt.

Thyssenkrupp Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursrückgang unter die 10-Euro-Marke
  • EU-Stahlexporte mit 20% Zoll belastet
  • Marinesparte profitiert von Rüstungsinvestitionen
  • Technischer Aufwärtstrend gefährdet

ThyssenKrupp ist auf dem Weg nach unten.  Die Aktie ist auch ein Opfer der Zoll-Beschlüsse von Donald Trump geworden. Hintergrund: ThyssenKrupp ist ein Stahlunternehmen, der Kern wird oft übersehen. Damit wird auch der Stahlmarkt und die ohnehin geltenden Zölle aus den USA in den Vordergrund gerückt sein. Die Kurse haben nun ein Niveau von 9,22 Euro erreicht und verloren dabei am Donnerstag den Kontakt zur runden Marke von 10 Euro, die vor kurzer Zeit einmal wieder erreicht worden ist.

Bei 10,60 Euro war die Aktie sogar auf dem höchsten Stand der vergangenen Monaten gelandet (mit einer Ausnahme: Vor einigen Tagen war einmal kurz die Marke von 10,95 Euro erreicht). Die Aktie hat in kurzer Zeit massive Gewinne von mehr als 100 % erreicht. Dennoch sind die Kurse aktuell deshalb unter Druck, weil solche Gelegenheiten, wie sie Donald Trump mit den Zöllen eröffnet hat, zu Gewinnmitnahmen führen.

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ThyssenKrupp-Aktie: Das Trump-Feuer!

Die Trump-Probleme für ThyssenKrupp weiten sich bei näherem Hinsehen sogar aus. Denn ThyssenKrupp erwartet ein weiteres Problem. Das Untenrehmen möchte seine „Rolle als Technologielieferant für die Dekarbonisierung der Industrie“ ausweiten. Das zielt auch auf China. Dies wiederum wird auf der einen Seite als „klug“ bezeichnet, enthält auf der anderen Seite auch eine offene Flanke: Was, wenn die US-Amerikaner dem Titel aktuell einen Strich durch die China-Rechnung machen?

Noch ist die Aktie sehr klar im Aufwärtstrend. Erst bei 6 Euro wäre der Aufwärtstrend aus Sicht von Trend-Analysten beendet. Die 100- und die 200-Tage-Linie sind derzeit weit entfernt. Das gilt als ausgesprochen starkes Zeichen für einen weiteren möglichen Aufwärtsmarsch. Dennoch: Trump ist aktuell allgegenwärtig.

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Über Joerg Mahnert 93 Artikel
Jörg Mahnert ist seit nunmehr 28 Jahren im Bereich Trading und Investment tätig. Seit 2001 macht er die in Deutschland zu Unrecht vernachlässigte Methodik Point&Figure-Charttechnik bekannt und veröffentlicht seine Analysen auf seiner Seite XundO.info und auf einigen etablierten Finanz-Portalen.