S&P 500: Unangenehme Situation?

Globale Handelsstreitigkeiten belasten den US-Leitindex, der über 15% vom Höchststand entfernt ist. Chinas Vergeltungsmaßnahmen verstärken die Marktvolatilität.

S&P 500 Aktie
Kurz & knapp:
  • Umfassende Zollmaßnahmen erschüttern die Märkte
  • Defensive Sektoren übertreffen den Gesamtmarkt
  • Technologie-Aktien unter besonderem Druck
  • Arbeitsmarktdaten inmitten wirtschaftlicher Unsicherheit

Der S&P 500 verzeichnet aktuell einen deutlichen Rückgang und notiert bei 5.167,70 Punkten, was einem Tagesverlust von 4,24% entspricht. Der wichtige US-Leitindex ist damit in eine Korrekturphase geraten und liegt inzwischen über 11% unter seinem 30-Tage-Durchschnitt. Die jüngsten handelspolitischen Entscheidungen haben die Märkte erschüttert und werfen Fragen zur Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft auf.

Die globalen Handelsspannungen dominieren derzeit die Marktentwicklung. Die von Präsident Donald Trump gestern eingeführten umfassenden Zölle, die nahezu alle US-Handelspartner betreffen, haben heftige Reaktionen an der Wall Street ausgelöst. Die Maßnahmen umfassen eine Grundabgabe von 10%, wobei für Länder, die als Handelsaggressoren eingestuft werden, noch höhere Zölle gelten. Diese Politik verstärkt die Befürchtungen eines globalen Handelskrieges erheblich.

Die Ankündigung von Vergeltungsmaßnahmen, wie Chinas geplanter 34-prozentiger Zoll auf US-Importe ab dem 10. April, verdüstert die Aussichten weiter und bedroht Unternehmensgewinne sowie Lieferketten. Der S&P 500 ist inzwischen fast 16% von seinem 52-Wochen-Hoch entfernt, das er Mitte Februar erreichte.

Gemischte Wirtschaftsindikatoren erhöhen die Komplexität

Neben den Handelskonflikten tragen auch widersprüchliche Wirtschaftsdaten zur Unsicherheit bei. Der heute erwartete Arbeitsmarktbericht des Bureau of Labor Statistics prognostiziert einen moderaten Anstieg der nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigung um 140.000 Stellen für März. Obwohl dies auf ein stetiges Beschäftigungswachstum hindeutet, folgt es auf eine Woche der zollbedingten Marktturbulenzen, was positive Auswirkungen abschwächen könnte.

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Weitere Signale deuten auf wirtschaftliche Belastungen hin. Die Fertigungsaktivität ist im März geschrumpft, wobei der ISM-Einkaufsmanagerindex unter 50 Punkte fiel, was eine geschwächte Nachfrage widerspiegelt. Die steigende Volatilität, die mit knapp 25% annualisiert für die letzten 30 Tage berechnet wird, unterstreicht die nervöse Marktstimmung.

Die internen Dynamiken des S&P 500 zeigen deutliche Divergenzen. Immobilien- und Versorgungsunternehmen übertreffen derzeit den Gesamtmarkt, gestützt durch ihre defensiven Qualitäten in Zeiten der Unsicherheit. Diese Sektoren gewannen in dieser Woche an Zugkraft, als Anleger sich von wachstumsorientierten Wetten abwandten. Im Gegensatz dazu hinken Technologie und Energie erheblich hinterher. Technologielastige Unternehmen, ein Eckpfeiler früherer S&P 500-Rallyes, straucheln unter dem Zolldruck und der nachlassenden globalen Nachfrage.

Der S&P 500 steht somit an einem Scheideweg. Die Auswirkungen der Zölle könnten sich vertiefen, wenn sich die Handelskriege verschärfen und die Unternehmensmargen sowie Verbraucherpreise belasten. Analysten korrigieren ihre Prognosen nach unten, wobei einige ihre Jahresziele angesichts von Stagflationsrisiken deutlich senken. Für den weiteren Jahresverlauf bleibt die Fähigkeit des Index, diesen Sturm zu überstehen, ein wichtiger Test für seine Belastbarkeit und das Vertrauen des Marktes in diesen führenden Benchmark.

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Über Bernd Wünsche 16 Artikel

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