Hensoldt-Aktie: Der echte Crash!

Der Rüstungshersteller verzeichnete einen erheblichen Wertverlust von über 14%, obwohl die langfristigen Aussichten durch europäische Verteidigungsinvestitionen positiv bleiben könnten.

Hensoldt Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Erheblicher Kursverlust am Freitag
  • Jahresbilanz weiterhin stark positiv
  • Europäische Verteidigungsausgaben als Wachstumstreiber
  • Kurzfristiger Trend trotz starker Fundamentaldaten gestört

Hensoldt ist am Freitag mit einem Abschlag von 14,65 % regelrecht in sich zusammengebrochen. Die Aktie notiert am Ende bei einem Kurs in Höhe von 53,30 €. Damit ist der vorhergehende Aufwärtstrend für den Titel nahezu beendet. Formal betrachtet ist die Aktie noch oberhalb des GD100 und des GD200. Nur: kürzerfristige Trendindikatoren sind aktuell bereits unterkreuzt worden. Damit ist die Aktie in einer schwachen Verfassung – und dsa ist sicher.

Immerhin aber hat das Unternehmen Hensoldt im laufenden Jahr vor dem Freitag insgesamt 80,80 % gewonnen. Das ist ein unglaublich starker Aufwärtstrend gewesen. Die Gewinnmitnahmen am Freitag sind zumindest nicht auf Basis neuer Nachrichten im Unternehmen und durch das Unternehmen selbst entstanden. Das ist eine kleine Erleichterung.

  • Deshalb steht zu vermuten, dass hier tatsächlich einfach nur Investoren aus lauter Angst über die Stimmung an den Märkten ihre eigenen Gewinne vom Tisch nehmen wollten.
  • Echte Gründe sind an den Märkten derzeit nicht zu sehen.

Hensoldt hat angeblich noch alle Chancen

Es gibt allerdings immer noch die Möglichkeit, dass die Branche insgesamt massiv zulegen wird. Es gibt auch noch die Chance, dass damit das Unternehmen Hensoldt am Kuchen teilhaben wird, der in den kommenden Monaten von der Politik auf den Tisch des Hauses gestellt wird,a lso auch an den Börsen ankommt.
Konkret: Die EU und die Politik in Deutschland haben sich dazu entschlossen, jeweils mehrere 100 Milliarden € in die Rüstung zu investieren. Das wiederum kann Probleme für die jeweiligen Staatshaushalte mit sich bringen. Die Stimmung ist insofern gekippt. Nur: Die Rüstungsunternehmen sollten dabei eher mit neuen Aufträgen bedacht werden.
Dabei werden Hensoldt und die Konkurrenten, Rheinmetall oder auch Renk sicherlich gegenüber ausländischen Unternehmen in vielen Fällen bei den Aufträgen bevorzugt. Das Unternehmen ist daher aus Sicht der wirtschaftlich orientierten Analysten sicherlich stärker als das, was an den Börsen am Freitag zu sehen war. Der Trend ist jedoch, auch wenn er formal noch aufwärts gerichtet ist, inzwischen massiv gestört. Dies gilt es zu bedenken, wenn die Aktie am Wochenende begutachtet wird.
Der Titel hat kurzfristig kaum Möglichkeiten, sich der Tendenz vom Freitag zu entziehen, wenn es da in nächster Zeit zu einem Ausverkauf kommen sollte.

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Über Dr. Bernd Heim 61 Artikel

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Frühe Börsenerfahrungen

Dr. Heims Börsenkarriere begann bereits 1985 während seines Studiums mit dem Kauf seiner ersten Aktie. Den Börsencrash von 1987 betrachtete er trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten als Kaufgelegenheit – eine Einstellung, die ihn bis heute charakterisiert. Während er beruflich als Marketingleiter in einem Unternehmen für Anlegerberatung tätig war, vertiefte er seine Leidenschaft für den Kapitalmarkt und promovierte parallel in Neuerer deutscher Geschichte.


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