Bayer-Aktie: Es kracht gewaltig!

Der Pharmariese erlebt eine besorgniserregende Talfahrt mit einem zweistelligen Wertverlust über mehrere Wochen, während Analysten dennoch höhere Kursziele prognostizieren.

Bayer AG Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Deutlicher Wochenverlust von 11 Prozent
  • Technische Indikatoren zeigen klaren Abwärtstrend
  • Zoll-Thematik belastet Pharmabranche spürbar
  • Analysten-Kursziel liegt bei 27,50 Euro

Herbe Verluste nahm gestern die Aktie von Bayer hin. Das Unternehmen verlor am Ende mehr als 6 %. Dies ist ausgesprochen enttäuschend, insofern die Aktie bei dem Minus von -6,42 % auf am Ende 19,90 € nach unten gefallen ist. Die Aktie ist damit in den vergangenen fünf Tagen um 11 % gefallen, in den vergangenen vier Wochen sogar um 13,6 %. Mit einer solchen Entwicklung dürften die wenigsten Aktionäre und Beobachter gerechnet haben.

Der vormalige Trend nach oben, gemessen an Indikatoren wie dem GD 100, ist auf diese Weise schnell beendet worden. Die Aussichten auf eine neuerliche Entwicklung nach oben sind für die kommenden Wochen sicherlich zunächst einmal begrenzt.

Die Börsen wissen, dass die Trump Diskussion um Zölle hier wichtige Körner gekostet hat.

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Bayer auf dem Weg nach unten

Bayer ist inzwischen rein technisch betrachtet auf dem Weg nach unten. -5,1 % Abstand zum GD 100 und -16,7 % Abstand zum GD 200 sind ein klares Votum des Marktes dafür, dass es inzwischen abwärts geht. Seit Jahresanfang hat die Aktie nur noch 3,99 % Plus geschafft. Zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als ginge es deutlich stärker und weiter nach oben.

Der Abwärtstrend wird sich in den kommenden Tagen möglicherweise nicht mehr beschleunigen, aber er lässt sich nicht so schnell umgehen. Grund: Die Zoll Diskussion um Donald Trump. Damit sind vor allem auch Pharma-Unternehmen betroffen, auch wenn diese von den speziellen Regelungen in den USA ausgenommen worden sein sollen.

Analysten haben für die Bayer Aktie indes höhere Kurse erwartet. Die Kursziele liegen im Mittel bei 27,5 €. Möglicherweise wird die Aktie wieder in den Aufwärtstrend zurückkehren, wenn die Trump Diskussion beendet ist. Bis dahin aber gilt höchste Vorsicht.

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Über Dr. Bernd Heim 72 Artikel

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Frühe Börsenerfahrungen

Dr. Heims Börsenkarriere begann bereits 1985 während seines Studiums mit dem Kauf seiner ersten Aktie. Den Börsencrash von 1987 betrachtete er trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten als Kaufgelegenheit – eine Einstellung, die ihn bis heute charakterisiert. Während er beruflich als Marketingleiter in einem Unternehmen für Anlegerberatung tätig war, vertiefte er seine Leidenschaft für den Kapitalmarkt und promovierte parallel in Neuerer deutscher Geschichte.


Individuelle Anlagestrategien

In den 1990er-Jahren entwickelte Dr. Heim seinen eigenen Investmentansatz. Statt Markttrends zu folgen, konzentrierte er sich auf übersehene Alternativen: 1998 investierte er in asiatische Unternehmen, während der Internetaktien-Boom begann, 1999 in russische Ölproduzenten und 2000 in Goldförderunternehmen – ein Sektor, der bis heute zentral in seiner Arbeit bleibt.

Diese unkonventionelle Herangehensweise und sein Talent, Marktchancen frühzeitig zu erkennen, unterscheiden ihn von anderen Experten. Seine Stärke liegt in der Analyse von Marktzyklen und antizyklischen Investments, besonders im Rohstoffsektor.


Vom Privatanleger zum Experten

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