Der niederländische Chipausrüster steuert auf ein historisches Ereignis zu: Die Marktkapitalisierung kratzt an der 500-Milliarden-Euro-Marke. Mit einem Kursplus von 29 Prozent seit Jahresbeginn führt ASML die Gewinnerliste im EuroStoxx 50 an. Am Dienstag kletterte der Titel bis auf fast 1.200 Euro – ein neues Allzeithoch.
Die Euphorie hat einen konkreten Ausleger: Am Mittwoch steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen für das Schlussquartal 2025 an. Zeitgleich wird das Management einen Ausblick auf die kommenden Monate geben. Die Frage ist nun, ob die Anleger in den vergangenen Wochen zu viel Fantasie in den Kurs eingepreist haben.
DRAM-Boom als Kurstreiber
Analyst David Dai von Bernstein Research hatte ASML Anfang Januar als seinen Top-Favoriten in der europäischen Halbleiterbranche für 2026 ausgerufen. Seine Begründung: Der Maschinenbauer profitiere vom Superzyklus bei DRAM-Speichern. Die drei größten Hersteller dieser Speicherchips bauen ihre Produktionskapazitäten massiv aus.
Die EUV-Lithografie-Systeme des Konzerns gelten als Schlüsseltechnologie für die Fertigung modernster Chips. Diese Monopolstellung verschafft ASML eine außergewöhnliche Marktmacht in der globalen Halbleiterindustrie.
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Bewährungsprobe steht bevor
Der Kurs notierte am Dienstagnachmittag bei knapp 1.190 Euro – ein Aufschlag von rund einem Prozent. Doch die eigentliche Bewährungsprobe kommt erst noch. Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 werden zeigen, ob die aggressive Bewertung gerechtfertigt ist.
Besonders gespannt warten Investoren auf die Guidance für 2026. Kann das Management die hohen Erwartungen bestätigen? Oder droht eine Enttäuschung, die den steilen Kursanstieg der vergangenen Wochen gefährdet?
ASML hat sich zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas entwickelt. Die kommenden 24 Stunden dürften darüber entscheiden, ob diese Position weiter gefestigt wird – oder ob den Bullen die Luft ausgeht.
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