Zum Wochenstart konnte die Bayer-Aktie leicht zulegen: Bei 38,81 Euro am Montag ergab sich ein Plus von 1,44%, womit sich der Titel nach den jüngsten Rücksetzern etwas stabilisiert zeigte. Nun ging es weiter um ca. 0,7 %. Die Bayer wartet damit auf den Durchbruch auf Kurse von über 40 Euro. Noch gelingt dies nicht.
Bayer. Es gibt Bewegung
Diese Bewegung erfolgt vor dem Hintergrund mehrerer einiger Faktoren, die die Wahrnehmung am Markt ausmachen. Einer davon ist zuletzt schon der Rückzug des aktivistischen Investors Jeff Ubben gewesen, der zuletzt rund 8,5 Millionen Aktien zu einem Preis von etwa 37,45 Euro veräußerte. Das Gesamtvolumen von rund 318 Millionen Euro verdeutlicht die Dimension dieses Schrittes.
Trotz dieses prominenten Verkaufs halten Analysten an ihrer positiven Einschätzung fest. Die UBS bestätigte vor kurzem ihr Kaufvotum und sieht ein Kursziel von 52 Euro, was ein deutliches Aufwärtspotenzial implizieren würde. Grundlage dieser Bewertung ist unter anderem die Erwartung, dass der Glyphosat-Rechtsstreit mittelfristig gelöst werden kann. Ende April wird hier die vorentscheidende Supreme Court-Sitzung stattfinden.
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Auch operativ gibt es Signale, die diese Einschätzung stützen. Insbesondere im Pharmabereich zeigt Bayer Fortschritte. Neben bereits etablierten Produkten rücken neue Wirkstoffe in den Fokus, die zusätzliche Wachstumsimpulse liefern könnten. Die erfolgreiche Studie zu Asundexian gilt dabei als ein wichtiger Meilenstein.
Gleichzeitig bleibt die finanzielle Situation ambitioniert, heißt es. Die Nettofinanzverschuldung liegt weiterhin auf hohem Niveau, während die Dividendenausschüttung trotz Verlusts stabil gehalten werden soll. Diese Kombination unterstreicht den begrenzten Spielraum für zusätzliche Maßnahmen.
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Hinzu kommt ein herausforderndes Umfeld durch den Iran-Krieg. Die Entwicklung der Energiepreise wirken sich direkt auf die Chemiesparte aus und beeinflussen damit die Gesamtbewertung des Konzerns.
Der Fokus richtet sich nun auf die kommenden Wochen. Mit der Hauptversammlung im April, den laufenden Gerichtsverfahren und den Quartalszahlen im Mai stehen mehrere Ereignisse an, die für neue Impulse sorgen könnten.
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