An der Börse München wurde die Aktie von BYD am Freitag noch mit einem Kurs von 10,90 Euro bewertet, was einem Abschlag von 1,46 % gleichkam. Diese Kursschwäche spiegelt die derzeitige Verfassung nach Meinung von Analysten nicht korrekt wider und heute geht es leicht in Richtung von 11 Euro nach oben. Die Aktie hat ganz andere Ambitionen.
Denn aktuell richtet das Unternehmen seine industrielle Logik grundlegend neu aus. Während die Nachfrage in China massiv erodiert und zu einem Gewinnrückgang von 55 % im ersten Quartal führte, fokussiert sich das Management auf den Aufbau einer globalen Fertigungsstruktur.
Ein zentraler Baustein ist dabei das geplante Werk in Szeged in Ungarn, das auf eine Kapazität von 300.000 Fahrzeugen jährlich ausgelegt ist. Ergänzend dazu rückt der Standort Osnabrück in den Fokus, da dort durch das Auslaufen mehrerer VW- und Porsche-Modelle innerhalb von 12 Monaten ein Produktionsvakuum entsteht. Die Nutzung lokaler Standorte in Niedersachsen soll Lieferketten verkürzen und regulatorische Hürden in Europa minimieren.
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Die wirtschaftlichen Fakten belegen die Geschwindigkeit dieser Verschiebung. In Australien sicherte sich das Modell Sealion 7 im April mit 1.780 Auslieferungen den Spitzenplatz im Ranking. In Großbritannien wurden bis Ende April 12.754 rein elektrische Fahrzeuge verkauft, womit BYD etablierte Hersteller wie BMW und Volkswagen hinter sich ließ.
Diese Erfolge im Ausland sind notwendig, um die Verluste im Heimatmarkt auszugleichen. Dort ist der Absatz seit acht Monaten rückläufig und erreichte im April mit 314.100 Fahrzeugen einen neuen Tiefpunkt. Der Wegfall staatlicher Förderungen und aggressive Preiskämpfe belasten die Profitabilität messbar.
Dennoch lässt sich mit Blick auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten sicher sagen, dass es durchaus positive Signale für die BYD am Markt gibt.
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