BYD-Aktie: Kurz vor dem Start!

BYD verzeichnet Rekordexporte, kämpft aber mit rückläufigen Inlandsverkäufen und einem massiven Gewinnrückgang.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie überwindet 11-Euro-Marke
  • Nettogewinn bricht um 55 Prozent ein
  • Rekord bei monatlichen Exporten
  • Fokus auf höhere Erlöse pro Fahrzeug

Die Aktie von BYD startet immerhin etwas stärker in die Woche. Rund 1,2 % Plus stehen aktuell auf den Kurszetteln. Die Aktie schaffte den Sprung zurück über die Marke von 11 Euro. Sie hat sich bei 11,02 Euro derzeit etwas fester gekrallt. Und dennoch gibt es einige Zweifel.

Die Inlandsnachfrage nach KfZ in China bleibt schwach. Die Autoverkäufe in China insgesamt sind den jüngsten Daten zufolge im April zum 7. Mal in Folge gesunken. Dennoch: Die Exporte ziehen an und das kann wiederum auch auf die BYD zurückgehen.

BYD ist in besserer Verfassung, der Export stimmt

Deren Bewertung am Kapitalmarkt reflektiert allerdings eine Phase erheblicher bilanzieller Herausforderungen. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete das Unternehmen einen massiven Einbruch des Nettogewinns um 55 %. Zeitgleich ging der Umsatz im Automobilsegment um 16 % zurück.

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Belastet wurde das Ergebnis zusätzlich durch Währungsverluste. Besonders deutlich zeigt sich der Druck im chinesischen Heimatmarkt: Im April 2026 wurden dort 314.100 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Rückgang von 15,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es handelt sich um den achten negativen Monat in Folge, wodurch der Marktanteil in China auf 7,1 % sank.

Der Konzern reagiert schon seit einiger Zeit auf diese Entwicklung durch eine radikale Neuausrichtung der Prioritäten. Da die staatlichen Steuererleichterungen in China auf maximal 15.000 Yuan begrenzt wurden und der Preiskampf gegen Konkurrenten wie Geely und Xiaomi an Schärfe gewinnt, verschiebt sich der Fokus weg vom reinen Volumenwachstum.

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Ein Indiz hierfür ist die Preiserhöhung für das Assistenzsystem „God’s Eye B“ von 9.900 auf 12.000 Yuan zum 1. Mai 2026. Das Ziel besteht darin, den Erlös pro verkauftem Fahrzeug zu steigern. Diese Strategie wird durch die Einführung neuer Modelle mit fortschrittlicher Batterietechnologie flankiert, um technologische Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Trotz der Schwäche im Inland liefert das Exportgeschäft einen starken Gegenpol. Im April 2026 erreichte BYD mit 135.098 Fahrzeugen den höchsten monatlichen Exportwert seiner Geschichte.

In der Region EU, EFTA und Großbritannien kletterten die Neuzulassungen im ersten Quartal sogar um mehr als 155 %. Der Markt irrt sich daher, meinen wohl die Analysten. Die sehen ein Kursziel von über 13 Euro.

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