Deutz ist nun am Mittwoch wieder minimal abwärts geschickt worden. -0,09 % sind allerdings nicht besonders aussagekräftig. Die Aktie bleibt mit 11,23 Euro auf einem guten Niveau, wenn man bedenkt, dass die Notierungen zuletzt künstlich nach unten geschickt worden waren (ausgehend von über 13 Euro).

Die Zahl der Aktien wurde im Rahmen einer Kapitalerhöhung um 10 % erhöht. Deutz hat insgesamt gut 15,2 Millionen neue Aktien am Markt platziert. Damit nahm Deutz gut 179 Millionen Euro brutto ein. Ein Bezugsrecht wurde hier nicht gewährt, was bedeutet, dass der Anteil am Unternehmen pro Aktie damit rechnerisch entsprechend sinkt. Akteure an den Finanzmärkten sprechen in solchen Situationen von einer „Verwässerung“.

Maßnahme kann helfen, um in die Zukunft zu investieren. Das sollte auch der Aktie helfen

Auf der anderen Seite dürfte die Börse die Maßnahme durchaus goutieren, insofern Deutz damit die Integration der FFG nach der Übernahme finanzieren möchte. Diese Übernahme war an den Börsen euphorisch begrüßt worden, zumal das Unternehmen selbst auch ohne diese Übernahme schon gute Zahlen vorgelegt hatte.

Der Umsatz war im zweiten Quartal um gut 13 % geklettert. Da allerdings die Gewinne sogar sanken, geht es in den kommenden Monaten mit einiger Sicherheit um die nun geforderte steigende Profitabilität bei Deutz.

Offensichtlich sind die Analysten von dem gesamten Vorhaben überzeugt. Warburg Research hatte das Kursziel kurzerhand auf 19 Euro nach oben gesetzt. Insoweit sind die aktuellen Aussichten für Deutz offensichtlich ausgesprochen stark. Ein anderes Haus hat zudem das Kursziel nun auf 16,50 Euro gesetzt, was auch erheblichen Spielraum nach oben bringen kann.