Bares oder Anteile? Die Aktionäre des Personaldienstleisters Adecco haben sich entschieden. Mehr als die Hälfte der Anteilseigner verzichtet auf die direkte Barauszahlung und wählt stattdessen neue Papiere.
Vertrauen in die Unternehmensstrategie
Genau 53,01 Prozent der Aktionäre entschieden sich für die Aktiendividende. Die verbleibenden Anteilseigner erhalten eine Barauszahlung von insgesamt 79 Millionen CHF. Die Hauptversammlung hatte diese Wahlmöglichkeit bereits im April beschlossen.
Der Ausgabepreis der neuen Papiere liegt bei 16,94 CHF. Das entspricht einem Abschlag von sechs Prozent zum Referenzkurs. Insgesamt gibt der Konzern im Zuge dieser Maßnahme rund 5,3 Millionen neue Aktien aus.
Konzernchef Denis Machuel sieht darin eine Bestätigung seines Kurses. Die Aktiendividende schont die Liquidität des Unternehmens. Das Management will so Schulden abbauen und parallel in neue Wettbewerbsvorteile investieren.
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Analysten sehen Aufwärtspotenzial
An der Börse bleibt die Lage vorerst angespannt. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn über 19 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei 20,22 Euro und liegt damit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief.
Analysten bewerten den Titel dennoch mehrheitlich mit „Hold“ oder „Moderate Buy“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 25,61 CHF. Dies entspräche einem deutlichen Kursplus gegenüber dem aktuellen Niveau.
Im Mai veröffentlicht Adecco die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Dann zeigt sich, wie stabil das operative Geschäft tatsächlich läuft. Im Vorjahreszeitraum sank der Umsatz organisch um zwei Prozent.
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