Adidas setzt auf Graswurzelstrategie. Der Sportartikelhersteller hat seine Zusammenarbeit mit 17 deutschen Fußball-Landesverbänden vorzeitig verlängert — und festigt damit seine Position tief im deutschen Amateursport.
Ausrüster bis 2030
Die neue Vereinbarung gilt ab dem 1. Januar 2027 und läuft bis Ende 2030. Adidas bleibt in dieser Zeit offizieller Ausrüster aller Auswahlteams, Offiziellen und Volunteers der beteiligten Verbände. Zu den Partnern zählen die Landesverbände aus Bayern, Hessen, Westfalen und Baden.
Marina MoguÅ¡, Geschäftsführerin von Adidas Zentraleuropa, nannte den Amateurfußball das „Herz des Spiels“ in Deutschland. Die Partnerschaft ist kein Zufallsprodukt: Adidas baut seine Markenpräsenz gezielt im Breitensport aus — einem Segment, das Nike und andere Wettbewerber bislang weniger intensiv bearbeiten.
Quartalszahlen stützen die Stimmung
Das operative Umfeld passt zur Partnerschaftsstrategie. Im ersten Quartal 2026 wuchs der Umsatz auf 6,59 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,72 Euro.
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Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt das Unternehmen der Hauptversammlung eine Dividende von 2,80 Euro je Aktie vor. Die Gesamtausschüttung würde damit rund 491 Millionen Euro betragen. Die Auszahlung ist für Mai 2026 geplant.
Die Aktie schloss am Mittwoch bei 148,45 Euro — rund fünf Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Auf Jahressicht liegt das Papier allerdings noch deutlich im Minus: Seit Jahresanfang hat es knapp zwölf Prozent verloren, vom 52-Wochen-Hoch bei 223,50 Euro ist es weit entfernt.
Die Amateurfußball-Partnerschaft löst keine Kursdiskussion aus. Sie zeigt aber, wie Adidas langfristig Markenbindung aufbaut — von der Kreisliga bis zur Nationalmannschaft.
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