Das Verteidigungsunternehmen AeroVironment investiert 20,2 Millionen Dollar in den Ausbau seines Standorts in Huntsville, Alabama. Ziel ist die Hochskalierung der Produktion des Freedom Eagle-1 (FE-1) Abfangjägers gegen Drohnen. Die Aktie steht bei 153 Euro – gut neun Prozent Gewinn in einer Woche, aber noch immer 57 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Produktion für die US-Armee
Auf dem Cummings Research Park Campus entstehen 24.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche. Die Anlage soll als zentrales Integrations-, Fertigungs- und Produktionszentrum dienen. CEO Wahid Nawabi betont den strategischen Wert: Die Nähe zum Luftverteidigungs-Ökosystem der US-Armee beschleunige Lieferketten und Abstimmungsprozesse.
Der Ausbau bereitet den Übergang von der Niedrigserien- zur Serienproduktion des FE-1 vor. Der Unterschall-Abfangjäger ist auf die Neutralisierung von Drohnen der Gruppen 2 und 3 ausgelegt, mit Zusatzfähigkeiten gegen kleinere und größere Luftziele. Grundlage ist ein 95,9 Millionen Dollar schwerer Auftrag aus den Programmen Next-Generation Counter-UAS Missile und Lower-Tier Requirements Knowledge Integration der US-Armee.
Technische Meilensteine
AeroVironment hat bereits mehrere Testreihen abgeschlossen: Live-Abschüsse des Raketentriebwerks, Funktionstests der Flugzeugzellen und Leistungsnachweise des Gefechtskopfs. Das System ist radaragnostisch und modular aufgebaut – es lässt sich in bestehende Führungs- und Kontrollnetzwerke einbinden.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AeroVironment?
Die Investition in Alabama folgt auf eine 30-Millionen-Dollar-Expansion in Albuquerque. Der Konzern baut seine Fertigungskapazitäten für autonome Verteidigungstechnologie konsistent aus.
Juristischer Gegenwind
Parallel zur operativen Expansion läuft eine Sammelklage gegen das Unternehmen. Mehrere Kanzleien werfen AeroVironment mangelhafte Offenlegung vor – konkret geht es um das SCAR-Programm der Space Force und wettbewerbsbezogene Risiken im Zeitraum Juni 2025 bis März 2026. Der Sammelklagezeitraum umfasst Käufe in diesem Fenster.
Interessierte Anleger haben bis Ende Juli 2026 Zeit, die Rolle des Lead Plaintiff in dem Verfahren vor dem Eastern District of Virginia zu beantragen. Die operative Expansion zeigt eine klare Richtung – das rechtliche Damoklesschwert bleibt für den Aktienkurs indes eine offene Baustelle.
AeroVironment-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AeroVironment-Analyse vom 28. Mai liefert die Antwort:
Die neusten AeroVironment-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AeroVironment-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
AeroVironment: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


