AeroVironment in der Zwickmühle: Der Aktienkurs liegt bei 149 Euro und damit 57,95 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Auf Jahressicht summiert sich das Minus auf 31,84 Prozent. Gleichzeitig meldet der Drohnenhersteller einen Rekord-Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Dollar.
Das Paradoxon hat einen Namen — und eine Erklärung.
Volle Auftragsbücher, aber trübe Stimmung
Das Unternehmen aus Kalifornien verbuchte in den vergangenen neun Monaten Gesamtbuchungen von 2,1 Milliarden Dollar. Allein im dritten Quartal stieg der Umsatz um 143,41 Prozent auf 408 Millionen Dollar. Gute Zahlen — trotz einer milliardenschweren Goodwill-Wertminderung von 151,3 Millionen Dollar im Zusammenhang mit dem BADGER-Programm.
Ein Großauftrag unterstreicht die Dynamik: Die US-Streitkräfte erteilten einen 43-Millionen-Dollar-Auftrag für das PANTHER-Antennensystem über drei Jahre. Hinzu kommt die Teilnahme an der Pentagon-Initiative „Drone Dominance“. AeroVironment hat sich für die Gauntlet-2-Tests qualifiziert. Dort werden FPV-Kamikaze-Drohnen unter elektronischer Kriegsführung geprüft — mit klaren Kostengrenzen pro Stück.
Der RSI liegt bei 64,1 Punkten, die Aktie notiert 9,56 Prozent über dem 52-Wochen-Tief. Gemessen am 200-Tage-Durchschnitt von 227,87 Euro bleibt ein Abschlag von über 34 Prozent.
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Analysten halten Kursziel hoch
Die Konsensbewertung von 24 Analysten lautet „Moderate Buy“. Das durchschnittliche Kursziel von 315 Dollar verspricht Aufholpotenzial — vorausgesetzt, die operative Erholung setzt sich fort. Der Ausblick der Hedgefonds fällt indes gemischt aus: 395 Fonds stockten zuletzt auf, 308 reduzierten ihr Engagement.
Am 2. Juni tritt das Management um CEO Wahid Nawabi und CFO Kevin Woodward auf der William-Bill-Growth-Stock-Konferenz auf. Der Termin gilt als möglicher Wendepunkt für den Kurs. Sollte das Unternehmen dort anhaltende Nachfrage und eine bereinigte Kostenbasis signalisieren, könnte die Diskrepanz zwischen Auftragslage und Aktienkurs schrumpfen.
Bis dahin bleibt der Markt gespalten: Rekordbuchungen treffen auf eine Aktie im Abwärtstrend. Wer auf eine Trendwende setzt, wettet auf die Bestätigung der Fundamentaldaten.
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