AeroVironment: Fünf Militärstützpunkte für Laser-Piloten

Das LOCUST-Lasersystem von AeroVironment überzeugt im Pentagon-Test, während die Aktie nahe ihrem Jahrestief notiert.

AeroVironment Aktie
Kurz & knapp:
  • LOCUST-Laser besteht Pentagon-Tests
  • Abschusskosten unter fünf Dollar
  • Aktie nahe 52-Wochen-Tief
  • Fünf US-Basen für Pilotprogramm

Fast 60 Prozent unter dem Oktoberhoch— und trotzdem rückt AeroVironment gerade in den Mittelpunkt eines der ambitioniertesten US-Verteidigungsprogramme der letzten Jahre. Der Widerspruch zwischen Kursentwicklung und operativer Dynamik ist kaum zu übersehen.

Pentagon wählt fünf Standorte

Die Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) hat fünf US-Militärbasen für ein Pilotprogramm mit gerichteten Energiewaffen ausgewählt. Auf der Liste stehen Fort Huachuca in Arizona, Fort Bliss in Texas, Naval Air Station Kitsap in Washington, die Grand Forks Air Force Base in North Dakota sowie die Whiteman Air Force Base in Missouri. Die Implementierung soll in den kommenden Monaten beginnen.

Ziel des Programms ist der Schutz kritischer Infrastruktur vor illegalen Drohnen— mit Hochenergielasern und Hochleistungsmikrowellensystemen. Rechtliche Grundlage bildet der National Defense Authorization Act für das Fiskaljahr 2026.

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LOCUST besteht Praxistest

AeroVironnements LOCUST-Lasersystem stand im Mittelpunkt der Testphase auf dem White Sands Missile Range. Dort neutralisierte es erfolgreich unbemannte Luftfahrzeuge der Gruppen 1 bis 3— und das mit einer automatischen Sicherheitsabschaltung, die den Einsatz im zivilen Luftraum ohne Gefährdung von Passagiermaschinen erlaubt.

Besonders auffällig: Die Kosten pro Abschuss liegen bei unter fünf Dollar. Auf dem Flugzeugträger USS George H.W. Bush erzielte das System bei maritimen Tests eine Erfolgsquote von 100 Prozent. Das LOCUST-System ist Teil der Halo_Shield-Verteidigungsarchitektur und für die schnelle Integration in verschiedene Militärfahrzeuge ausgelegt.

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Kurs nahe Jahrestief, RSI im überkauften Bereich

Die Aktie notiert mit rund 143 Euro nahe ihrem 52-Wochen-Tief und liegt mehr als 38 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Auffällig: Der RSI liegt bei 74— technisch überkauft, was auf eine kurzfristige Gegenbewegung nach den jüngsten Verlusten hindeutet. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 34 Prozent verloren.

Das dürfte institutionelle Investoren beschäftigen, die laut aktuellen Pflichtmitteilungen weiterhin signifikante Positionen halten. Das operative Profil— Switchblade-400-Entwicklung für das Army-Programm LASSO, etablierte C-UAS-Lösungen, nun ein Bundespilotprogramm— bleibt intakt. In den nächsten 180 Tagen soll das Pentagon die Planung für alle fünf Teststandorte abschließen. Ob das den Kurs stabilisiert, hängt davon ab, wie schnell aus Pilotprogrammen echte Auftragsvolumina werden.

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