Air Liquide drückt beim Thema Wasserstoff aufs Tempo. CEO François Jackow fordert von der Politik mehr Pragmatismus. Der Industriegase-Konzern will den Sprung von Pilotprojekten zur industriellen Massenproduktion schaffen.
Auf dem Wasserstoff-Gipfel in Rotterdam präsentierte Jackow am Mittwoch eine neue Brancheninitiative. Er wandte sich an Regierungsvertreter aus knapp zwei Dutzend Ländern. Die Kernbotschaft: Die Technologie für ein wasserstoffbasiertes Energiesystem steht bereit. Jetzt fehlen verbindliche Rahmenbedingungen für den großflächigen Einsatz.
Diese politische Forderung passt zur internen Strategie des Konzerns. Air Liquide will seine operative Marge bis Jahresende um 200 Basispunkte steigern. Ein stabiles Fundament existiert bereits. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen rund 27 Milliarden Euro Umsatz. Dieses Kapital fließt direkt in neue Rekordinvestitionen von zuletzt 4,4 Milliarden Euro pro Jahr.
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Konkrete Projekte laufen längst. In den Niederlanden baut der Konzern aktuell den 200-Megawatt-Elektrolyseur ELYgator. Die Anlage soll Industrieplattformen mit kohlenstoffarmem Wasserstoff versorgen. Parallel dazu wächst das Geschäft in Nordamerika. In Louisiana fließen über 350 Millionen US-Dollar in neue Pipelinenetze und die grüne Stahlproduktion.
Auch Aktionäre profitieren vom aktuellen Wachstumskurs. Im Juni gibt Air Liquide Gratisaktien an seine Anteilseigner aus. Investoren erhalten für zehn gehaltene Papiere eine zusätzliche Aktie. An der Börse kommt die strategische Ausrichtung gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 180,68 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 13 Prozent.
Mit prall gefüllten Auftragsbüchern startet der Konzern nun in die zweite Jahreshälfte. Die Zuteilung der Gratisaktien im Juni bildet den nächsten konkreten Meilenstein. Hält die starke Nachfrage nach industriellen Klimalösungen an, festigt Air Liquide seine Position als globaler Marktführer.
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