Airbus hat im Oktober Medienberichten zufolge etwa 74 Flugzeuge ausgeliefert. Reuters berichtete gestern unter Berufung auf Bloomberg und ungenannte Informanten über diese Größenordnung. Airbus lehnte vor der vorgesehenen offiziellen Veröffentlichung seiner monatlichen Bestell- und Auslieferungszahlen eine Stellungnahme ab.
Prognose nach Neunmonatszahlen unverändert
Am 28. Oktober hatte Airbus für die ersten neun Monate 2026 insgesamt 547 ausgelieferte Verkehrsflugzeuge gemeldet. Der Umsatz erreichte 50,6 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei 4,5 Milliarden Euro.
Der freie Cashflow vor Kundenfinanzierungen betrug in diesem Zeitraum minus 1,3 Milliarden Euro. An seiner Prognose für 2026 hielt Airbus bei der Ergebnisvorlage fest.
Zulassung und zusätzliche Aufträge
Am Dienstag qualifizierte die französische Beschaffungsbehörde DGA die senkrecht startende und landende Variante der taktischen Airbus-Drohne U010 Aliaca. Damit ist sie für die Indienststellung im Rahmen des SMDM-Vertrags freigegeben. Nach Angaben von Airbus wurden die ersten beiden Systeme bereits im September an die französische Marine ausgeliefert.
Einen zusätzlichen Raumfahrtauftrag meldete Airbus am 27. Oktober: Die Europäische Weltraumorganisation ESA bestellte zwei weitere Galileo-Satelliten der zweiten Generation. Sie ergänzen einen bestehenden Auftrag über sechs Satelliten. Die ESA handelte dabei für die EU-Weltraumagentur im Auftrag der Europäischen Kommission.
Ebenfalls am 27. Oktober erteilte Atlantic Airways einen Festauftrag für zwei A320neo. Die Fluggesellschaft strebt eine vollständig aus diesem Modell bestehende Flotte an.
Im Servicegeschäft schlossen Airbus und Air France-KLM am 28. Oktober die Gründung von Alpha Component Solutions ab. Das Gemeinschaftsunternehmen für die weltweite Komponentenbetreuung von A350-Flugzeugen gehört den Partnern zu gleichen Teilen. Laut Airbus decken seine bestehenden Betreuungsverträge bereits mehr als 500 Flugzeuge ab.
Stand heute, 6. November: Airbus – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Airbus investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 6. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

