Volle Auftragsbücher und ehrgeizige Produktionsziele prägen das operative Geschäft bei Airbus. An der Börse herrscht indes Katerstimmung. Die Aktie notiert mit 41,00 Euro nur knapp über ihrem Jahrestief. Ein extrem niedriger RSI-Wert von rund 11 signalisiert eine massiv überverkaufte Lage.
Strategischer Umbau bei AirAsia
Die Auslieferung der ersten A321LR an die AirAsia Group markiert einen wichtigen Meilenstein im zivilen Geschäft. Der asiatische Billigflieger baut seine Flotte um. Größere Schmalrumpfflugzeuge mit hoher Reichweite sollen künftig Großraumjets auf der Mittelstrecke ersetzen. Das senkt die Kosten pro Sitzplatz und macht die Airline unabhängiger von schwankenden Kerosinpreisen.
Für Airbus beweist der Deal die Flexibilität der A321neo-Familie. Piloten benötigen keine aufwendigen Umschulungen, die Wartung bleibt innerhalb der Flotte einheitlich. Solche Synergieeffekte treiben den Rekordauftragsbestand des Konzerns auf über 8.700 Maschinen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Airbus?
Helikopter steuern Drohnenschwärme
Abseits der zivilen Luftfahrt forciert der Konzern seine Rüstungssparte. Das Management setzt langfristig auf das sogenannte „HTeaming“. Dabei verschmelzen Hubschrauber und unbemannte Flugsysteme zu einer taktischen Einheit. Helikopter fungieren künftig als fliegende Kommandozentralen, die ganze Drohnenschwärme steuern.
Diese Strategie soll die Überlebensfähigkeit in umkämpften Gebieten drastisch erhöhen. Drohnen übernehmen die Zielerfassung aus sicherer Entfernung. Airbus positioniert sich damit für die nächste Generation militärischer Drehflügler und stärkt die europäische Unabhängigkeit im Verteidigungssektor.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Airbus?
Lieferketten bremsen den Hochlauf
Trotz der starken Nachfrage bleibt der industrielle Hochlauf ein Kraftakt. Bis Ende 2027 will Airbus monatlich 75 Jets der A320-Familie fertigen. Engpässe in der Lieferkette bremsen dieses Vorhaben. Vor allem fehlende Triebwerke von Partnern wie Pratt & Whitney stören den Rhythmus.
Intern peilt der Vorstand für das laufende Jahr dennoch rund 900 Auslieferungen an. Parallel dazu schreitet das ZEROe-Programm voran. In den kommenden Monaten starten Flugtests mit Wasserstoffantrieben, die tiefere Einblicke in die Technologie liefern sollen.
Das aktuelle Kursniveau spiegelt die operativen Hürden wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier gut 16 Prozent an Wert verloren. Investoren blicken nun genau auf die Triebwerkslieferungen im zweiten Halbjahr. Nur wenn die Lieferkette hält, kann Airbus seine ambitionierten Produktionsziele für die A320-Linie planmäßig umsetzen.
Airbus-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbus-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Airbus-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Airbus-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Airbus: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


