Ein schwacher Jahresstart hielt die Käufer nicht auf. Im Gegenteil. Die massive Nachfrage nach optischen Halbleitern treibt den Anlagenbauer in völlig neue Bewertungsdimensionen. Jetzt steht das Papier kurz vor einem markanten Meilenstein.
Am Freitag schloss das Papier bei 53,40 Euro. Damit trennen den Kurs weniger als zwei Prozent vom jüngsten Jahreshoch. Dieses Niveau markiert zeitgleich einen historischen Rekord. Seit Januar verzeichnet der Wert einen massiven Kurssprung von rund 173 Prozent.
US-Feiertag bremst das Tempo
In der neuen Handelswoche fehlen zunächst externe Impulse. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Memorial Day geschlossen. Dem Technologiewert fehlt damit der wichtige Rückenwind aus dem amerikanischen Halbleitersektor. Erst am Donnerstag rücken neue US-Konjunkturdaten in den Fokus der Märkte.
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Die aktuelle Kursstärke ruht auf einem soliden Fundament. Das Management hat im April die Jahresprognose spürbar angehoben. Der Vorstand erwartet nun einen Umsatz von bis zu 590 Millionen Euro. Die operative Gewinnmarge soll knapp 20 Prozent erreichen.
Diese Zuversicht überrascht auf den ersten Blick. Das erste Quartal fiel mit einem Umsatz von 59 Millionen Euro schwach aus. Allerdings fängt das boomende Optoelektronik-Geschäft diese Delle auf. Rechenzentren benötigen dringend Anlagen für schnelle optische Datentransfers. Die KI-Infrastruktur füllt hier die Auftragsbücher.
Warten auf die SiC-Erholung
Ein Sorgenkind bleibt die Siliziumkarbid-Sparte. Hier kämpft die Branche weiterhin mit deutlichen Überkapazitäten. Aixtron rechnet in diesem Segment für das laufende Jahr mit einem spürbaren Rückgang.
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Analysten blicken indes bereits weiter in die Zukunft. Armin Kremser von der DZ Bank erwartet eine nahende Wende. Er rechnet ab der zweiten Jahreshälfte mit steigenden Bestellungen für SiC-Anlagen. Das könnte im kommenden Jahr für einen neuen Wachstumsschub sorgen.
Finanziell steht der Anlagenbauer sicher da. Das Unternehmen beendete das vergangene Quartal mit liquiden Mitteln in Höhe von 273 Millionen Euro. Das gibt dem Management ausreichend Spielraum für weitere Investitionen.
Charttechnisch agiert die Aktie auf extrem hohem Niveau. Der Kurs notiert aktuell rund 28 Prozent über seiner 50-Tage-Linie. Fällt der Widerstand am langfristigen Hoch, ist der Weg nach oben frei. Scheitert der Ausbruch, bietet der gleitende Durchschnitt bei knapp 42 Euro die nächste solide Auffangstation.
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