Albemarle trotzt dem schwierigen Marktumfeld mit einem starken operativen Quartal. Der Lithium-Spezialist steigerte den Umsatz im ersten Jahresviertel um fast 33 Prozent auf 1,43 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen des Marktes deutlich.
Besonders beim Gewinn überraschte der Konzern. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,95 US-Dollar weit über den Schätzungen der Analysten, die im Schnitt mit lediglich 1,24 US-Dollar gerechnet hatten. Das entspricht mehr als einer Verdopplung der Prognosen.
Starkes Wachstum im Kernsegment
Der Bereich Energy Storage erwies sich als wesentlicher Treiber dieser Entwicklung. Der Segmentumsatz kletterte auf 891 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 70 Prozent entspricht. Parallel dazu profitierte Albemarle von einer Preissteigerung um 51 Prozent in diesem Bereich.
An der Börse reagierten Anleger am Montag dennoch verhalten. Die Aktie verlor rund 1,5 Prozent auf 152 Euro. Auf Jahressicht steht für den Wert jedoch ein massives Plus von über 180 Prozent zu Buche.
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Umbau belastet das Ergebnis
Die strategische Neuausrichtung fordert indes ihren Tribut in der Bilanz. Eine Sonderbelastung von rund 820 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Stilllegung der Kemerton-Lithiumhydroxid-Raffinerie drückte auf das Ergebnis. Das Management erwartet durch diesen Schritt jedoch eine höhere finanzielle Flexibilität für die kommenden Quartale.
Finanziell rüstet sich das Unternehmen zudem für die Zukunft. Albemarle reichte einen Antrag für die Ausgabe neuer Aktien im Wert von rund 679 Millionen US-Dollar ein, die für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm vorgesehen sind. Hinzu kommt die Bestätigung der Quartalsdividende von 40,5 US-Cent je Aktie, die im Juli ausgezahlt werden soll.
Für die kommenden Jahre bleibt der Konzern optimistisch. Das Sparziel für 2026 liegt bei 100 bis 150 Millionen US-Dollar, wovon ein Teil bereits realisiert wurde. Ferner prognostiziert das Management bis 2030 ein jährliches Nachfragewachstum für Lithium zwischen 10 und 20 Prozent.
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