Die Allianz setzt auf künstliche Intelligenz – und das mit Nachdruck. Der Münchner Versicherungsriese hat am 9. Januar 2026 eine globale Partnerschaft mit dem KI-Spezialisten Anthropic bekanntgegeben. Ziel: Die Automatisierung von Schadensprozessen auf ein neues Level heben. Gleichzeitig fließen weitere 2,1 Milliarden Euro aus dem Indien-Geschäft in die ohnehin prall gefüllte Kasse.
Anthropic bringt „Claude“ ins Spiel
Was macht die Kooperation so brisant? Anthropics KI-Modell „Claude“ wird direkt in die interne Allianz-Plattform integriert – kostenlos nutzbar für alle 156.000 Mitarbeiter weltweit. Besonders spannend: Die KI soll künftig mehrstufige Arbeitsabläufe orchestrieren, von der Dokumentenerfassung bis zur Schadenbearbeitung in der Kfz- und Krankenversicherung. Das Versprechen: Schnellere Erstzahlungen, weniger manuelle Schritte, zufriedenere Kunden.
„Mit dieser Partnerschaft unternimmt die Allianz einen entscheidenden Schritt“, erklärt CEO Oliver Bäte. Die Allianz setzt dabei auf drei Säulen: Workforce-Empowerment durch KI-Tools wie „Claude Code“ für Tausende Entwickler, agentenbasierte Automatisierung für komplexe Prozesse und vollständige Transparenz durch Protokollierung jeder KI-Entscheidung. Gerade der letzte Punkt dürfte Regulierer aufhorchen lassen – schließlich sind nachvollziehbare KI-Systeme im Versicherungsgeschäft Pflicht, nicht Kür.
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Indien spült Milliarden in die Kasse
Parallel läuft der strategische Umbau in Indien auf Hochtouren. Die erste Tranche des Verkaufs von 23 Prozent an zwei Joint Ventures im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft ist abgeschlossen. Das Ergebnis: 2,1 Milliarden Euro zusätzliche Liquidität. Indien bleibt dennoch ein wichtiger Markt für den DAX-Konzern, auch wenn die Beteiligungsquote sinkt.
Die Frage ist: Was macht die Allianz mit dem frischen Kapital? Die Kombination aus technologischer Offensive und gleichzeitiger Kapitalfreisetzung könnte neue Spielräume für Investitionen oder Aktienrückkäufe eröffnen. Bereits jetzt zeigt sich die Allianz mit ersten KI-Erfolgen: Allianz Australien bearbeitet Lebensmittelschäden durch Stromausfälle vollautomatisiert, in Deutschland werden Tierarztrechnungen binnen vier Stunden beglichen.
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Wettbewerbsvorteil durch Technologie?
Kann die KI-Partnerschaft zum Gamechanger werden? Anthropic-CEO Dario Amodei betont, dass Versicherungsentscheidungen Millionen Menschen betreffen – Sicherheit steht an erster Stelle. Genau hier will sich die Allianz von Wettbewerbern abheben: Durch transparente, nachvollziehbare KI-Systeme, die menschliche Entscheidungen unterstützen statt ersetzen. Das „Human-in-the-Loop“-Prinzip bleibt verankert – in sensiblen Fällen übernehmen weiterhin Mitarbeiter.
Die 2024er-Zahlen untermauern die Stärke des Konzerns: 179,8 Milliarden Euro Umsatz, 16 Milliarden Euro operatives Ergebnis, verwaltetes Vermögen von rund 2,66 Billionen Euro. Mit der KI-Offensive könnte die Effizienz weiter steigen – und damit mittelfristig auch die Margen.
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