Der Münchner Versicherungsriese treibt die digitale Transformation voran und positioniert sich zugleich strategisch in der globalen Rohstoffpolitik. Gleich zwei Entwicklungen zeigen: Die Allianz bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der Technologie und Ressourcensicherheit entscheidend sind.
Partnerschaft mit OpenAI-Rivalen besiegelt
Die Allianz hat eine globale Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Anthropic geschlossen. Das 2021 gegründete Start-up, zu dessen Geldgebern Google zählt, ist vor allem für seinen Chatbot Claude bekannt. Die Kooperation konzentriert sich auf drei Kernprojekte, die darauf abzielen, Mitarbeiter zu stärken und operative Abläufe zu beschleunigen. Erste Projekte sind bereits angelaufen.
Begleitend zur technischen Implementierung erhalten die Mitarbeiter gezielte Weiterbildungen. Der Konzern verspricht sich davon neue Maßstäbe bei der Genauigkeit von Geschäftsprozessen. Die KI-Offensive soll die Wettbewerbsfähigkeit stärken – und könnte durch quantifizierbare Effizienzgewinne weitere Argumente für geplante Investitionen liefern.
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Strategischer Umbau im Mobility-Bereich
Parallel dazu strukturiert sich die Allianz Partners neu. Dirk Vogler übernimmt als neues Vorstandsmitglied die Leitung des neu geschaffenen Geschäftsbereichs „Mobility“ und wird zugleich CEO von Solvd. Die bisherige Solvd-Chefin Anne-Sophie Grouchka tritt von ihrer Position zurück.
Der Versicherer verfolgt dabei eine ambitionierte Wachstumsstrategie durch vernetzte Plattformen, die Versicherungskompetenz, KI-gestützte Technologien und ein globales Netzwerk von Dienstleistern integrieren sollen. Die verstärkte Zusammenarbeit mit der Solvd Group ist Teil dieser Strategie.
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Finanzminister diskutiert über Rohstoff-Sicherheit
Doch die Allianz bewegt sich nicht nur im digitalen Raum. Finanzminister Lars Klingbeil berichtete nach einem Treffen in Washington von Überlegungen zu Mindestpreisen für kritische Rohstoffe wie seltene Erden. Die USA hatten Finanzminister aus G7-Staaten, Indien, Australien, Mexiko und Südkorea kurzfristig eingeladen, um über den Zugang zu 34 kritischen Stoffen zu beraten – darunter Lithium, Kobalt und Kupfer.
„Der Zugang zu Rohstoffen ist eine der entscheidenden Fragen für unsere Volkswirtschaft“, betonte Klingbeil. Das Tempo dränge, Entscheidungen sollten in Monaten fallen, nicht in Jahren. Mindestpreise könnten staatlich gestütztes Dumping verhindern. Weitere Beratungen auf Ebene der Außen- und Energieminister sind bereits vereinbart.
Für Versicherungskonzerne wie die Allianz ist diese Entwicklung relevant: Stabile Lieferketten und Rohstoffzugang beeinflussen nicht nur versicherte Industrieunternehmen, sondern auch die eigenen Investmentportfolios.
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