Almonty Aktie: 25,4 Millionen Umsatz, 5% Kursrückgang

Almonty Industries steigert Quartalsumsatz auf 25,4 Mio. Dollar, verfehlt aber Gewinnerwartungen. Der Aktienkurs fällt unter die 50-Tage-Linie.

Almonty Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatzsprung auf 25,4 Millionen Dollar
  • Nettogewinn verfehlt Analystenerwartungen
  • Kursrücksetzer unter 50-Tage-Linie
  • CEO warnt vor Fachkräftemangel

Starke Nachfrage, schwache Kurse. Almonty Industries meldet für das erste Quartal 2026 ein massives Umsatzwachstum. Dennoch schickten Anleger die Aktie zum Wochenausklang auf Talfahrt.

Das Unternehmen steigerte die Erlöse massiv auf 25,4 Millionen US-Dollar. Treiber waren Rekordpreise für den Rohstoff Wolfram. Allerdings verfehlte der Nettogewinn die hohen Erwartungen einiger Analysten. Die Folge: kurzfristige Verkäufe. Am Freitag schloss das Papier in Toronto bei 24,02 Kanadischen Dollar. Das entspricht einem Tagesverlust von knapp fünf Prozent.

Damit rutschte der Kurs unter die 50-Tage-Linie von 26,27 Dollar. Ein technischer Rücksetzer nach einer steilen Rally. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein Plus von fast 100 Prozent auf der Anzeigetafel.

Fachkräftemangel als strategisches Risiko

Abseits der Finanzdaten rückte CEO Lewis Black ein branchenweites Problem in den Fokus. Auf dem Critical Minerals Forum in Toronto warnte er vor einem massiven Personalmangel. Die geopolitische Neuordnung der Lieferketten scheitere nicht an fehlenden Rohstoffen. Vielmehr fehle es an Fachkräften für den Abbau. Ohne qualifiziertes Personal bleiben westliche Industrie- und Rüstungssektoren laut Black verwundbar.

Fokus auf US-Rüstung und Wolfram-Preise

Operativ profitiert Almonty weiterhin vom starken Marktumfeld. Der Preis für Wolfram-APT kletterte von rund 862 US-Dollar im Januar auf über 3.140 US-Dollar Anfang Mai. Parallel dazu richtet sich der Konzern stärker auf den US-Markt aus. Der neue Hauptsitz in Montana unterstreicht die geplante Nähe zur amerikanischen Rüstungsindustrie.

Für die weitere Expansion ist das Unternehmen finanziell gerüstet. Ende März lagen die Barreserven bei knapp 260 Millionen US-Dollar. Diese Liquidität fließt direkt in den Hochlauf der Sangdong-Mine in Südkorea. Außerdem treibt Almonty damit das Gentung-Projekt in den USA voran.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.