Wolfram ist plötzlich mehr als ein Industriemetall. Bei Almonty Industries wird daraus eine geopolitische Geschichte: westliche Lieferketten, Rüstungsbeschaffung und Chinas Exportpolitik greifen ineinander. Genau in diesem Umfeld sucht das Unternehmen die große Bühne.
CEO setzt Thema Lieferketten
Lewis Black, Chairman, President und CEO von Almonty, trat in dieser Woche auf zwei wichtigen Branchenkonferenzen auf. Am Donnerstag, 14. Mai 2026, hielt er beim Critical Minerals Institute Summit in Toronto eine Grundsatzrede zur Personalkrise im Bergbau. Der zugespitzte Titel: ohne Team kein Wolfram, ohne Wolfram keine Zeit.
Am selben Tag diskutierte Black in einem Panel über die Kontrolle der künftigen Wirtschaft rund um kritische Mineralien. Bereits am Mittwoch sprach er auf der BofA Securities Global Metals, Mining & Steel Conference in Miami und nahm dort ebenfalls an einer Wolfram-Runde teil.
Das ist mehr als Konferenzroutine. Wolfram gilt wegen seiner Härte, Hitzebeständigkeit und industriellen Einsatzbreite als strategisch relevantes Metall. Für westliche Abnehmer zählt nicht nur der Preis, sondern die Herkunft.
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Sangdong als strategischer Hebel
Im Zentrum der Almonty-Story steht die Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Die Lagerstätte war historisch einer der bedeutenden Wolframvorkommen weltweit. Nach dem Hochlauf soll sie einen erheblichen Anteil der globalen Wolframproduktion außerhalb Chinas liefern.
Damit passt das Projekt in einen größeren Trend. Die USA verschärfen ihre Beschaffungsregeln im Verteidigungsbereich, während China bei kritischen Rohstoffen mit Exportbeschränkungen arbeitet. Das erhöht den Druck auf westliche Industriekunden, alternative Lieferquellen aufzubauen.
Almonty positioniert sich dafür breiter. Das Unternehmen betreibt Aktivitäten in Portugal und entwickelt Projekte in Spanien sowie in den Vereinigten Staaten. Der jüngste Umzug des Firmensitzes nach Dillon im US-Bundesstaat Montana bringt Almonty näher an Regierungskontakte, Verteidigungskunden und industrielle Partner in den USA.
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Zahlen stützen die Erzählung
Die strategische Botschaft trifft auf bessere operative Kennzahlen. Im ersten Quartal 2026 steigerte Almonty den Umsatz um 221 Prozent auf 25,4 Millionen Dollar. Treiber waren robuste Wolframnachfrage und Rekordpreise am Spotmarkt.
Auch beim Cashflow gab es eine Wende. Der operative Cashflow lag bei 9,7 Millionen Dollar, nach einem negativen Wert im Vorjahresquartal. Die formelle Inbetriebnahme der Sangdong-Mine im März lieferte dafür einen wichtigen operativen Beitrag.
Der nächste Prüfpunkt liegt nun im Hochlauf von Sangdong. Gelingt die Produktion wie geplant, könnte Almonty vom politischen Wunsch nach unabhängigen Lieferketten direkt profitieren. Nach den Auftritten dieser Woche ist klar: Das Unternehmen will nicht nur Wolfram fördern, sondern sich als westlicher Lieferant für einen enger werdenden Rohstoffmarkt etablieren.
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