Ein Nettoverlust auf dem Papier, aber sprudelnde Einnahmen im Tagesgeschäft. Bei Almonty Industries zeichnet das erste Quartal 2026 das Bild eines Rohstoffkonzerns, der massiv von einer drohenden Angebotslücke profitiert. Das Unternehmen bringt sich strategisch in Position, während Analysten ihre Kursziele deutlich nach oben schrauben.
Sprung in die Profitabilität
Die jüngsten Berichte belegen einen operativen Wendepunkt. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz auf 25,4 Millionen US-Dollar—ein Plus von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu erwirtschaftete das Unternehmen einen positiven operativen Cashflow von 9,7 Millionen kanadischen Dollar. Das entspricht einer beachtlichen operativen Marge.
Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein klares Minus. Der aktuell ausgewiesene Nettoverlust von 5,3 Millionen US-Dollar trübt das Bild nur auf den ersten Blick. Er resultiert maßgeblich aus buchhalterischen Bewertungsverlusten bei Derivaten in Millionenhöhe. Die Liquidität bleibt mit einem Kassenbestand von knapp 260 Millionen kanadischen Dollar äußerst komfortabel.
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Analysten sehen Superzyklus
Die Wall Street reagiert auf diese Entwicklung. Alliance Global hob das Kursziel für die Almonty-Aktie von 19,25 auf 26,25 US-Dollar an. Die Experten verweisen auf den laufenden Produktionshochlauf der Sangdong-Mine in Südkorea. Diese Anlage soll künftig rund 40 Prozent des weltweiten Wolframangebots außerhalb Chinas liefern.
Auch D.A. Davidson bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Ziel von 25,00 US-Dollar. Die Analysten werten besonders die starke Entwicklung der Panasqueira-Mine als Beleg für ein langfristiges Angebotsdefizit am Wolframmarkt. Dort stiegen die Minenerträge zuletzt auf 9,7 Millionen US-Dollar. Zacks Investment Research schloss sich dem Optimismus an und hob das Rating auf „Kaufen“.
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Strategische Neuausrichtung
Um von diesem Umfeld zu profitieren, verlegte Almonty seinen Hauptsitz kürzlich nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Marktbeobachter werten dies als strategischen Schachzug. Das Unternehmen richtet sich damit auf die US-Lieferketten aus, bevor 2027 neue Gesetze zur Wolframbeschaffung in Kraft treten. In Montana treibt der Konzern das lokale Gentung-Projekt voran.
Bank of America und Oppenheimer skizzieren bereits einen möglichen „Wolfram-Superzyklus“. Almonty sichert sich hierbei über langfristige Abnahmeverträge ab. Diese Kontrakte für den Verteidigungs- und Industriesektor enthalten oft keine Preisobergrenzen und bieten Schutz vor steigenden Rohstoffkosten. Wie das Management diese Positionierung weiter ausbaut, präsentiert CEO Lewis Black noch in dieser Woche: Am 13. Mai spricht er auf der BofA-Rohstoffkonferenz in Miami, einen Tag später folgt der Auftritt beim Critical Minerals Summit in Toronto.
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