Almonty hat aus einem starken Quartal eine größere Börsenstory gemacht. Der Wolframproduzent meldet deutlich höhere Erlöse, positive operative Geldzuflüsse und Fortschritte bei seiner Schlüsselmine in Südkorea. Genau diese Mischung bringt neue Kursziele und frischen Schwung in die Aktie.
Analysten sehen mehr Potenzial
BofA Securities hob das Kursziel auf 23 Dollar an, nach zuvor 20 Dollar. Die Einstufung bleibt bei „Buy“. Texas Capital startete die Beobachtung mit „Buy“ und einem Kursziel von 25 Dollar.
Die Botschaft dahinter ist klar: Der Markt bewertet Almonty nicht mehr nur als Minenprojekt. Das Unternehmen rückt näher an die Rolle eines laufenden Lieferanten für einen strategisch wichtigen Rohstoff. Wolfram wird in Industrie, Rüstung und Hightech-Anwendungen gebraucht.
An der ASX legte die Aktie um 4,66 Prozent auf 28,51 australische Dollar zu. In Kanada stieg der Kurs auf 28,62 kanadische Dollar, ein Plus von 7,63 Prozent. Kein Wunder, dass die Neubewertung jetzt Tempo bekommt.
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Cashflow dreht ins Plus
Im ersten Quartal sprang der Umsatz auf 25,4 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor waren es 7,9 Millionen Dollar, was einem Plus von 221 Prozent entspricht. Treiber waren vor allem hohe Wolframpreise und eine höhere Produktion.
Auch operativ sieht das Bild deutlich besser aus. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Millionen Dollar, nach einem Verlust im Vorjahr. Der operative Cashflow drehte auf plus 9,7 Millionen Dollar.
Unter dem Strich blieb noch ein Nettoverlust von 5,3 Millionen Dollar. Dieser enthielt allerdings nicht zahlungswirksame Neubewertungsaufwendungen von 8,4 Millionen Dollar. Die Liquidität lag zum Quartalsende bei 259,9 Millionen Dollar.
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Sangdong steht im Zentrum
Der wichtigste operative Punkt bleibt die Sangdong-Mine in Südkorea. Almonty meldete die formelle Inbetriebnahme am 17. März 2026. Die Anlage ist zentral für das Ziel, ein bedeutender Wolframlieferant außerhalb Chinas zu werden.
Dazu passt der Umzug des Hauptsitzes nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Almonty positioniert sich damit näher an Nordamerika, wo kritische Rohstoffe politisch und industriell stärker in den Blick rücken. Das verleiht der Investmentstory zusätzlichen Kontext.
Am 13. Mai spricht CEO Lewis Black auf der Global Metals, Mining & Steel Conference von BofA Securities in Miami. Einen Tag später folgt ein Auftritt beim Critical Minerals Institute Summit in Toronto. Dort dürfte vor allem der Hochlauf von Sangdong zählen, denn genau daran hängt die nächste Etappe der Neubewertung.
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