Montana entwickelt sich zum Zentrum der US-amerikanischen Wolframversorgung — und Almonty Industries steht mittendrin. Dass nun ein australischer Explorer das direkt angrenzende Pioneer-Projekt unter Option genommen hat, zeigt: Das Interesse an der Region wächst schnell.
Nachbar sichert sich Grundstück
Am 30. April 2026 meldete Red Mountain Mining eine exklusive 30-Tage-Option auf das rund 2.000 Hektar große Pioneer Tungsten Project. Das Gelände grenzt unmittelbar an Almontys bestehende Claims. Historische Bohrungen im Greenstone-Bereich des Projekts zeigten Mineralisierungen von 10,7 Metern mit 0,48 % WO3. Das allein reicht, um Interesse zu wecken.
Almonty selbst hatte seinen Firmensitz im April 2026 nach Dillon, Montana, verlegt. Das Unternehmen hält dort das Gentung Tungsten Project im Beaverhead County — mit verifizierten Mineralressourcen von 7,53 Millionen Tonnen bei einem Gehalt von 0,315 % WO3. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen. Geplante Jahreskapazität: rund 140.000 Metrik-Tonnen-Einheiten WO3.
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Preisexplosion als Treiber
Der eigentliche Katalysator ist der Wolframpreis. Ammoniumparawolframat (APT) kostete Ende 2025 noch rund 900 US-Dollar je Metrik-Tonnen-Einheit. Bis April 2026 kletterte der Preis auf über 3.000 US-Dollar — ein Anstieg von mehr als 230 Prozent in wenigen Monaten.
Drei Faktoren treiben diese Entwicklung: Chinas verschärfte Exportbeschränkungen haben das globale Angebot verknappt. Die Rüstungsindustrie fragt mehr wolframbasierte Legierungen nach. Und die USA wollen ihre Abhängigkeit von Importen bei kritischen Rohstoffen gezielt abbauen.
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Kein Wunder, dass Almonty-Aktionäre in diesem Umfeld reagieren. Seit Jahresbeginn hat die Aktie um mehr als 123 Prozent zugelegt. Auf Zwölfmonatssicht beträgt das Plus sogar rund 616 Prozent. Allerdings liegt der Kurs mit 26,85 CAD rund 16 Prozent unter dem Allzeithoch vom April 2026 — bei einer annualisierten Volatilität von gut 100 Prozent ist das keine Überraschung.
Kapital für den Hochlauf
Almonty hat sich die nötige Finanzierung bereits gesichert. Im Juli 2025 brachte das Unternehmen 90 Millionen US-Dollar über ein Nasdaq-IPO ein. Im Dezember 2025 folgte eine weitere Finanzierungsrunde über 129 Millionen US-Dollar. Das Kapital fließt in den Betriebsaufbau in den USA und die Reaktivierung der Wolframanlagen.
Mit dem geplanten Produktionsstart in Gentung und einem APT-Preis auf Mehrjahreshoch steht Almonty vor einem entscheidenden Halbjahr. Ob der Zeitplan hält, wird sich spätestens im dritten Quartal 2026 zeigen.
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