Bei Almonty verschiebt sich die Stimmung spürbar. Die Zahl leerverkaufter Aktien sank Ende April um 41,1 Prozent auf 3,26 Millionen. Das ist mehr als eine technische Randnotiz: Der Rückzug trifft auf starke Quartalszahlen und einen zuletzt schwächeren Kurs.
Leerverkäufer bauen Druck ab
Zuvor lagen die Short-Positionen bei mehr als 5,5 Millionen Aktien. Die Days-to-Cover-Ratio beträgt nur noch 0,7. Bei einer Börsenbewertung von rund 4,95 Milliarden US-Dollar wirkt der Rückgang damit klar messbar.
Der Kurs zeigt dennoch keine reine Aufwärtsgeschichte. In Kanada schloss die Aktie am Freitag bei 24,02 CAD, nach einem Tagesminus von 4,68 Prozent und einem Wochenverlust von 10,64 Prozent.
Das größere Bild bleibt aber auffällig. Seit Jahresanfang liegt Almonty noch fast 99,67 Prozent im Plus. Auf Sicht von zwölf Monaten beträgt der Gewinn sogar 545,70 Prozent. Nach so einem Lauf sind Rücksetzer kein Widerspruch zur starken Story.
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Quartal bringt operative Entlastung
Der wichtigste Treiber liegt in den Zahlen. Almonty steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 25,4 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 221 Prozent gegenüber 7,9 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
Der Umsatzsprung ist wichtig, weil er die Bewertung greifbarer macht. Bei Rohstoffwerten reicht Hoffnung auf künftige Produktion oft nur begrenzt. Almonty liefert nun bessere operative Daten.
Auch beim Ergebnis bessert sich das Bild. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow erreichte 9,7 Millionen US-Dollar.
Unterm Strich blieb ein Verlust von 5,3 Millionen US-Dollar. Je Aktie entsprach das minus 0,02 US-Dollar. Belastet haben dabei nicht zahlungswirksame Neubewertungen von 8,4 Millionen US-Dollar.
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Analysten und Institutionelle ziehen mit
Die besseren Zahlen schlagen sich bereits in Bewertungsmodellen nieder. Mindestens ein Analyst hob das Kursziel um 13,23 Prozent auf 16,41 US-Dollar an. Der durchschnittliche Zielwert im Konsens liegt bei 18,38 US-Dollar.
Institutionelle Investoren bauen ihre Positionen ebenfalls aus. Cooper Creek Partners erhöhte den Anteil um 110,4 Prozent auf rund 4,78 Millionen Aktien. Die Schweizerische Nationalbank und Manufacturers Life legten ebenfalls zu.
Abseits der Bilanz sorgen Debatten über die „Wolfram Perle“ und eine mögliche ALL&WOF-Fusion für zusätzliche Aufmerksamkeit. Für eine solche Transaktion gibt es bislang keinen offiziellen Beschluss. Genau deshalb bleibt der Unterschied zwischen operativem Fortschritt und Spekulation wichtig.
In der neuen Handelswoche rückt die Kursstruktur wieder näher an die Fakten. Ein Rücklauf an den 50-Tage-Durchschnitt bei 26,27 CAD würde das Momentum verbessern. Oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts bei 15,23 CAD bleibt der langfristige Aufwärtstrend dennoch klar intakt.
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