Am morgigen 21. Mai veröffentlicht Almonty Industries die ersten Produktionszahlen seiner südkoreanischen Wolframmine Sangdong. Es ist ein echter Härtetest. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten eine spektakuläre Rally hingelegt. Nun muss das Unternehmen beweisen, wie effizient die neue Anlage Erz in verkaufsfähiges Konzentrat verwandelt.
Ende März startete die erste Phase des kommerziellen Betriebs. Die Anlage ist auf eine jährliche Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz ausgelegt. Der Wolframgehalt liegt dabei deutlich über dem weltweiten Durchschnitt. Das verschafft dem Projekt einen strukturellen Kostenvorteil. Analysten von DA Davidson erwarten, dass die Mine im laufenden zweiten Quartal 2026 ihre volle Kapazität erreicht.
Das makroökonomische Umfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. Der Preis für Ammoniumparawolframat (APT) hat sich auf über 3.000 US-Dollar pro metrischer Tonne mehr als verdreifacht. Auslöser ist ein faktischer Exportstopp Chinas. Dieser hinterlässt bereits tiefe Spuren in der Halbleiter-Lieferkette. Ab Januar 2027 greift ein weiteres Embargo: US-Rüstungskonzerne dürfen dann kein chinesisches Wolfram mehr verwenden.
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Zweites Standbein neben Wolfram
Parallel dazu baut Almonty in Südkorea eine weitere Einnahmequelle auf. Nur 150 Meter von der Wolframmine entfernt entsteht ein Molybdän-Projekt. Sämtliche Abbau- und Umweltgenehmigungen liegen vor. Der Produktionsstart ist für Ende 2026 angepeilt.
Bei voller Auslastung soll die Mine über Jahrzehnte hinweg jährlich rund 5.600 Tonnen Molybdän liefern. Almonty hat sich hierfür einen exklusiven Abnahmevertrag mit SeAH M&S gesichert. Ein harter Mindestpreis von 19 US-Dollar pro Pfund sorgt für planbare Umsätze. SeAH baut derweil eine millionenschwere Fabrik in Texas, um künftig SpaceX und die US-Rüstungsindustrie zu beliefern.
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Führungswechsel und volle Kassen
Kurz vor der nächsten Wachstumsphase ordnet das Unternehmen seine Führungsebene neu. Jorge Beristain übernimmt am 1. Juni den Posten des Finanzchefs. Er ersetzt Brian Fox, der das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen hat. Beristain bringt umfangreiche Kapitalmarkterfahrung mit, unter anderem aus Führungspositionen bei Ryerson Holding und der Deutschen Bank.
Finanziell ist das Unternehmen gerüstet. Ende März lagen die liquiden Mittel bei knapp 260 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt ein dreistelliges Millionenpolster beim Betriebskapital. Diese Reserven erlauben es dem Management, die anstehende Expansion ohne sofortige externe Finanzierungen zu stemmen.
Über die weitere strategische Ausrichtung entscheiden die Aktionäre am 9. Juni. Zur Abstimmung steht die zweite Expansionsphase der Sangdong-Mine. Stimmen die Anteilseigner zu, würde sich die Verarbeitungskapazität bis 2027 nahezu verdoppeln. Almonty könnte dann schätzungsweise 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas abdecken.
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