Der Preis für Wolfram hat sich in wenigen Monaten fast vervierfacht. Für Almonty Industries übersetzt sich diese Marktdynamik in handfeste Zahlen. Mit einem Umsatzsprung von 221 Prozent im ersten Quartal 2026 meldet sich der kanadische Produzent eindrucksvoll zurück.
Die Erlöse kletterten in den ersten drei Monaten auf 25,4 Millionen US-Dollar. Parallel dazu erwirtschaftete das Unternehmen ein bereinigtes operatives Ergebnis von 6,1 Millionen Dollar. Haupttreiber war die Panasqueira-Mine, deren operativer Gewinn massiv anzog.
Der Hintergrund ist ein extremer Preisanstieg beim Vorprodukt Wolfram-APT. Notierte die Einheit im Januar noch bei rund 862 Dollar, schossen die Preise bis Mai auf über 3.100 Dollar nach oben. Diese Preisstärke spült frisches Geld in die Kassen der Minenbetreiber.
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Trotz des operativen Aufschwungs steht unter dem Strich ein Nettoverlust von 5,3 Millionen Dollar. Dieser Fehlbetrag resultiert allerdings aus rein buchhalterischen Effekten. Weil der eigene Aktienkurs im ersten Quartal stark stieg, musste Almonty Derivate und Optionsscheine in der Bilanz abwerten. Der operative Cashflow blieb davon unberührt und lag bei soliden 9,7 Millionen Dollar.
Fokus auf US-Rüstung und konfliktfreie Lieferketten
Um die neue Marktposition strategisch zu nutzen, verlegt das Management den Hauptsitz von Toronto in den US-Bundesstaat Montana. Die räumliche Nähe zur amerikanischen Rüstungsbranche ist gewollt. Wolfram gilt als kritisches Metall für Verteidigungstechnologien, und westliche Staaten suchen händeringend nach konfliktfreien Quellen abseits des asiatischen Marktes.
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Zeitgleich feierte Almonty Mitte März die Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea. Das Vorkommen gilt als eines der größten und hochgradigsten der Welt. Mit dem nun startenden kommerziellen Betrieb soll die Mine eine sichere Lieferquelle für westliche Industrieabnehmer werden.
An der Börse wird dieser Wandel bereits intensiv gehandelt. Auf Sicht eines Jahres verzeichnet das Papier einen massiven Wertzuwachs von knapp 549 Prozent. In den vergangenen Wochen kühlte die Euphorie jedoch etwas ab. Aktuell notiert die Aktie bei 24,14 Kanadischen Dollar und liegt damit spürbar unter ihren jüngsten Höchstständen.
Mit rund 260 Millionen Dollar an liquiden Mitteln ist die Kasse für die anstehende Skalierung gut gefüllt. Die volle kommerzielle Auslastung der südkoreanischen Mine im laufenden Jahr bildet nun den nächsten harten Meilenstein, um die Abhängigkeit westlicher Rüstungskonzerne von bestehenden Lieferketten direkt zu monetarisieren.
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