Tungsten erlebt gerade eine historische Hausse. Almonty Industries steht mittendrin — und hat gerade seinen Firmensitz in die USA verlegt, um näher an Verteidigungsministerium, Rüstungskonzerne und Industriepartner zu rücken.
Umzug nach Montana
Der Schritt von Toronto nach Dillon, Montana, ist strategisch kalkuliert. Almonty will als westlicher Wolfram-Lieferant wahrgenommen werden — nicht als kanadisches Bergbauunternehmen. Zwei pensionierte US-Generäle sitzen inzwischen im Vorstand. Sie bringen Expertise in Verteidigungsbeschaffung und nationaler Sicherheit mit.
Der Umzug folgt auf ein turbulentes Kapitalmarktjahr. Mitte 2025 listete Almonty an der NASDAQ und schloss eine überzeichnete Kapitalerhöhung ab. Ende 2025 folgte eine Anschlussfinanzierung über 129 Millionen US-Dollar.
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Wolfram-Preise auf Rekordhoch
Der Markt für Wolfram hat sich fundamental verändert. Der Durchschnittspreis für Ammoniumparawolframat stieg bis März 2026 um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar je MTU. Treiber sind chinesische Exportbeschränkungen und ein US-Importverbot für Wolfram in der Rüstungsbeschaffung.
Morgan Stanley stufte Almonty Ende April als eines der wenigen Bergbauunternehmen ein, die für die entstehende Raumfahrtwirtschaft grundlegend sind. Wolfram hat den höchsten Schmelzpunkt aller Elemente — unverzichtbar für Luft- und Raumfahrttechnik.
Sangdong und Montana als Produktionsbasis
Die Sangdong-Mine in Südkorea hat im März 2026 die erste Betriebsphase abgeschlossen. Jetzt läuft die Hochfahrphase zur Vollproduktion. Die geplante Phase-II-Erweiterung soll die Kapazität bis 2027 auf 1,2 Millionen Tonnen jährlich steigern. Vollständig in Betrieb würde Sangdong rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
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In Montana treibt Almonty das Gentung-Projekt voran. Der Neustart der Produktion ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Finanziell ist das Bild zweigeteilt. Almonty verfügt über rund 268 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln. Für das Gesamtjahr 2025 wies das Unternehmen allerdings einen Nettoverlust von 161,9 Millionen kanadischen Dollar aus — überwiegend durch nicht-zahlungswirksame Bewertungsanpassungen auf Derivate, ausgelöst durch den starken Kursanstieg der Aktie.
Am 24. April 2026 beantragte Almonty an der australischen Börse ASX die Notierung neuer Wertpapiere. Das Handelsvolumen rund um diesen Termin war ungewöhnlich hoch. Ob der operative Durchbruch bei Sangdong die Bewertung langfristig trägt, hängt davon ab, wie schnell die Vollproduktion tatsächlich erreicht wird.
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