Ein nahendes Ultimatum des US-Verteidigungsministeriums zwingt Rüstungskonzerne zu einem radikalen Umbau ihrer Lieferketten. Ab 2027 ist chinesisches Wolfram für amerikanische Rüstungsgüter tabu. Diese harte Frist löst aktuell eine massive Kapitalrotation aus, bei der institutionelle Großinvestoren den kanadischen Produzenten Almonty Industries als einen der wenigen verbliebenen Profiteure ins Visier nehmen.
Großkapital positioniert sich aggressiv
Die Geschwindigkeit, mit der das große Geld Positionen aufbaut, ist bemerkenswert. Im vergangenen Quartal stieg die Zahl der institutionellen Fonds, die Anteile an dem Wolfram-Entwickler halten, um über 55 Prozent auf 107. Besonders offensiv agierte Van Eck Associates. Die Investmentgesellschaft stockte ihre Position um mehr als 13.000 Prozent auf rund 11,2 Millionen Aktien im Wert von knapp 99 Millionen US-Dollar auf. Auch Akteure wie Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors bauten zweistellige Millionenpositionen auf. Solche massiven Umschichtungen deuten auf eine tiefe Überzeugung der Fondsmanager hin und gehen weit über routinemäßige Indexanpassungen hinaus.
Treiber dieser Entwicklung ist eine klare geopolitische Vorgabe. Beschaffungsoffiziere stehen unter enormem Zeitdruck, alternative Quellen für das in der Verteidigungs-, Luftfahrt- und Halbleiterindustrie unverzichtbare Metall zu sichern. Die US-Regierung hat die Erze und Konzentrate von Almonty bereits explizit von gegenseitigen Zollmaßnahmen ausgenommen. Das sichert die Lieferungen an den US-Verarbeiter Global Tungsten & Powders ab.
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Produktionsstart in Südkorea beflügelt Prognosen
Genau in dieses Angebotsvakuum stößt Almonty mit der kürzlich abgeschlossenen ersten Inbetriebnahme-Phase der Sangdong-Mine in Südkorea. Die Anlage soll künftig rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat jährlich liefern und feiert damit die erste Produktion seit drei Jahrzehnten. Eine zweite Ausbauphase im Jahr 2027 soll diese Kapazität sogar verdoppeln.
Die operativen Fortschritte spiegeln sich in extrem optimistischen Prognosen wider. Analysten erwarten, dass der Umsatz des Unternehmens bis 2026 von 32,5 Millionen auf 747,7 Millionen Kanadische Dollar ansteigen wird. Angesichts dieser Aussichten haben mehrere Analysehäuser ihre Kursziele nach der Sangdong-Inbetriebnahme deutlich nach oben angepasst:
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- DA Davidson: 25,00 US-Dollar
- B. Riley Financial: 23,00 US-Dollar (Kaufempfehlung)
- Oppenheimer: 19,00 US-Dollar
Diese fundamentalen Erwartungen treiben auch den Kurs an der Heimatbörse in Toronto. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier bereits einen massiven Wertzuwachs von über 700 Prozent und notierte zuletzt bei 24,75 Kanadischen Dollar.
Der nächste konkrete Prüfstein für das Unternehmen sind die kommenden Quartalszahlen. Diese werden erstmals nennenswerte Produktionsmengen aus der Sangdong-Mine beinhalten und zeigen, ob die prognostizierte Gewinnmarge von über 50 Prozent realistisch ist. Parallel dazu treibt das Management das Gentung Browns Lake Projekt in Montana voran, wo in der zweiten Jahreshälfte 2026 die erste Wolframproduktion auf US-Boden starten soll.
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