Almonty Industries hat seinen Hauptsitz von Toronto nach Dillon, Montana verlegt. Der Schritt ist mehr als eine Adressänderung — er markiert den Abschluss einer gezielten Neuausrichtung auf die USA als primären strategischen Markt.
Warum Montana?
Die Wahl von Dillon folgt einer klaren operativen Logik. Im Herbst 2025 erwarb Almonty das Gentung Browns Lake Tungsten Project im Beaverhead County — ein Vorkommen mit 7,53 Millionen Tonnen Ressourcen und einem Wolfram-Trioxid-Gehalt von 0,315 Prozent. Die geplante Jahresproduktion liegt bei rund 140.000 Tonnen. Die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen und würde Almontys erste Produktion auf nordamerikanischem Boden bedeuten.
CEO Lewis Black formulierte es direkt: Montana sei nicht nur Standort eines Projekts, sondern Ausdruck dessen, wo die Zukunft des Unternehmens liege — nämlich beim Aufbau einer westlichen Wolfram-Lieferkette unabhängig von China.
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Rückenwind aus Washington
Die Verlegung des Hauptsitzes fällt in ein regulatorisches Umfeld, das Almonty strukturell begünstigt. Ab Januar 2027 müssen US-Rüstungsunternehmen Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Lieferanten beziehen — eine Vorgabe des US-Verteidigungsministeriums. China, Russland und Nordkorea kontrollieren zusammen schätzungsweise 95 Prozent des weltweiten Wolframangebots, das durch verschärfte chinesische Exportkontrollen Ende 2025 weiter verknappt wurde.
Die US-Regierung hat Almontys Wolfram-Erze, -Konzentrate und -Oxide explizit von Gegenzöllen ausgenommen — direkt verknüpft mit einem Langfristvertrag mit Global Tungsten & Powders in Pennsylvania, einem Schlüssellieferanten für Rüstungssysteme und Halbleiteranwendungen.
Hinzu kommt die Vertiefung der Verteidigungsbeziehungen: Almonty ist Partner von American Defense International, nimmt am Critical Minerals Forum des Verteidigungsministeriums teil und hat ehemalige US-Armeegeneräle in den Vorstand berufen.
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Sangdong liefert, Nasdaq finanziert
Parallel zum US-Aufbau läuft das Flaggschiff-Projekt in Südkorea an. Die Phase 1 der Sangdong-Mine ist in Betrieb und verarbeitet jährlich rund 640.000 Tonnen Erz zu etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Phase 2 — geplant für 2027 — soll die Kapazität auf 1,2 Millionen Tonnen verdoppeln. Bei Vollauslastung könnte Sangdong rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Die Finanzierungsbasis dafür wurde zügig aufgebaut: ein Nasdaq-IPO über 90 Millionen US-Dollar im Juli 2025, gefolgt von einer Anschlussfinanzierung über 129 Millionen US-Dollar im Dezember 2025.
Der Quartalsbericht im Mai 2026 wird erstmals konkrete Produktionszahlen aus Sangdong liefern — und damit zeigen, ob die operative Transformation sich bereits in den Finanzergebnissen niederschlägt.
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