Almonty Industries kappt seine kanadischen Wurzeln. Der Wolframproduzent verlegt seinen Hauptsitz von Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Dieser Schritt markiert eine klare strategische Weichenstellung: Das Unternehmen positioniert sich direkt in der Lieferkette der US-Rüstungsindustrie, um eine von China unabhängige Versorgung mit kritischen Mineralien aufzubauen.
Nähe zur Produktion und zum Pentagon
Der neue Standort in Dillon platziert das Management in unmittelbarer Nähe zum kürzlich erworbenen Gentung-Wolframprojekt. Die Anlage in Beaverhead County soll noch in diesem Jahr die Produktion aufnehmen und liefert Almonty das erste operative Standbein in den Vereinigten Staaten.
Parallel dazu baut der Konzern seine Verbindungen zur US-Regierung massiv aus. Eine Partnerschaft mit American Defense International und die Teilnahme am Critical Minerals Forum des US-Verteidigungsministeriums unterstreichen diese Ambitionen. Bereits im Dezember 2025 holte das Unternehmen den pensionierten US-Brigadegeneral Steven L. Allen als Chief Operating Officer an Bord. Er verantwortet die Optimierung der Lieferketten und treibt die Entwicklung der nordamerikanischen und südkoreanischen Projekte voran. CEO Lewis Black formuliert den Anspruch deutlich: Investoren und Kunden fordern eine westliche Wolfram-Lieferkette, und ein US-Hauptsitz setze das Unternehmen ins Zentrum dieser Entwicklung.
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Südkorea liefert das Fundament
Während der US-Aufbau läuft, meldet Almonty Vollzug beim wichtigsten Unternehmenswert. Mitte März 2026 feierte das Management die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Nach 30 Jahren Stillstand und einer fast dreijährigen Entwicklungsphase läuft dort nun die kommerzielle Produktion der ersten Phase an.
Das Marktumfeld spielt dem Unternehmen dabei in die Karten. Der Preis für Ammoniumparawolframat (APT) explodierte in den vergangenen zwölf Monaten um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit (MTU). Entsprechend solide ist die finanzielle Basis: Nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung wies die Bilanz zum Jahreswechsel liquide Mittel in Höhe von 268,4 Millionen US-Dollar aus.
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Kursrallye und Ausblick
Die Börse honorierte die Verlegung des Hauptsitzes Mitte April mit einem Kurssprung von über 15 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei 29,60 Kanadischen Dollar und verzeichnet auf Jahressicht ein massives Plus von 702 Prozent. Damit bewegt sich die Aktie nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 30,32 CAD. Der RSI-Wert von 33,3 signalisiert dabei einen technisch abgekühlten Zustand nach der jüngsten Rallye.
Am 8. Juni steht die Hauptversammlung an. Auf der Agenda stehen konkrete Details zur Phase-2-Erweiterung in Sangdong. Das für 2027 geplante Projekt soll die dortige Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr verdoppeln.
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