Der Umzug nach Dillon, Montana, ist mehr als nur ein neuer Briefkopf. Almonty Industries rückt physisch an das Zentrum der westlichen Verteidigungsindustrie heran. Der Produzent von strategischen Metallen positioniert sich gezielt als heimischer Lieferant für die US-Rüstungslieferkette.
An der Börse wird dieser strategische Schwenk honoriert. Die Aktie sprang am Freitag um knapp neun Prozent auf 29,65 Australische Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten summiert sich das Kursplus damit auf rund 618 Prozent.
Fokus auf heimische Wolfram-Produktion
Der neue Hauptsitz liegt direkt am kürzlich erworbenen Gentung-Wolframprojekt. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist dort der Produktionsstart geplant. Damit entstünde eine inländische Wolframquelle innerhalb der Vereinigten Staaten.
Parallel dazu baut das Management seine politischen Netzwerke aus. Eine strategische Partnerschaft mit American Defense International soll helfen, die Rolle des Unternehmens bei der Sicherung kritischer Lieferketten für das US-Militär zu festigen. Washington untersucht derzeit formell die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen. Almonty positioniert sich hier als Lösung für die nationale Sicherheit.
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Südkorea liefert das Fundament
Während die US-Expansion anläuft, erreicht das Kernprojekt in Südkorea die kommerzielle Phase. Die Sangdong-Mine hat die erste Inbetriebnahmephase in diesem Frühjahr abgeschlossen. Die Anlage verarbeitet nun aktiv Erz.
Die Kapazität ist auf rund 640.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Diese Menge deckt einen signifikanten Teil der globalen Wolframnachfrage außerhalb Chinas ab. Für 2027 plant das Unternehmen bereits eine zweite Ausbaustufe, um den Durchsatz zu verdoppeln und die Marktposition weiter auszubauen.
Starkes Wachstum, verzerrte Bilanz
Die jüngsten Finanzdaten für das Geschäftsjahr 2025 spiegeln die gestiegenen Weltmarktpreise für Wolfram wider. Der Umsatz kletterte auf 32,5 Millionen US-Dollar. Höhere Preise für Ammoniumparatungstat (APT) verbesserten die Wirtschaftlichkeit des gesamten Portfolios spürbar.
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Unter dem Strich wies Almonty einen Nettoverlust von knapp 162 Millionen US-Dollar aus. Dieser Fehlbetrag resultiert primär aus nicht liquiditätswirksamen Abschreibungen auf derivative Verbindlichkeiten. Der rasante Kursanstieg der Aktie im vergangenen Jahr erzwang diese buchhalterische Neubewertung.
Die operative Handlungsfähigkeit bleibt davon unberührt. Das Unternehmen beendete das Jahr mit liquiden Mitteln von über 268 Millionen US-Dollar. Dieses Kapitalpolster sichert die Entwicklung des Gentung-Projekts sowie die geplante Erweiterung in Südkorea ab.
Mit einer Marktkapitalisierung von inzwischen über acht Milliarden US-Dollar hat Almonty den Sprung vom Entwickler zum globalen Produzenten vollzogen. In den kommenden Monaten rückt die Optimierung der Sangdong-Anlage in den Fokus. Im Anschluss richtet sich der Blick auf den konkreten Zeitplan für den Produktionsstart in Montana.
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