Almonty Industries zieht Konsequenzen aus der globalen Handelspolitik. Der Wolfram-Produzent verlegt seinen Hauptsitz vom kanadischen Toronto ins US-amerikanische Dillon in Montana. Damit rückt das Unternehmen physisch an seine wichtigsten Abnehmer heran. US-Regierungsbehörden und Rüstungskonzerne suchen händeringend nach sicheren Lieferketten für kritische Rohstoffe.
Die Börse honoriert diese Neuausrichtung massiv. Allein in den vergangenen zwölf Monaten schoss der Aktienkurs um über 650 Prozent nach oben. Aktuell notiert das Papier bei 30,17 Australischen Dollar und verbuchte allein heute ein Plus von gut 5 Prozent. Damit bewegt sich der Kurs nur noch hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Schutzschild im Handelskrieg
Globale Lieferketten ächzen unter neuen US-Zöllen. Almonty bildet hier eine bemerkenswerte Ausnahme. Washington hat die Wolfram-Erze und Konzentrate des Unternehmens ausdrücklich von den jüngsten US-Gegenzöllen befreit. Diese Ausnahme unterstreicht die strategische Bedeutung des Materials für die amerikanische Industrie.
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Hinzu kommt eine strikte Vorgabe des US-Verteidigungsministeriums. Ab dem 1. Januar 2027 dürfen amerikanische Rüstungskonzerne Wolfram nur noch von nicht-chinesischen Lieferanten beziehen. Bislang dominieren China, Russland und Nordkorea rund 95 Prozent des weltweiten Angebots. Als Reaktion auf US-Zölle hat Peking seine Exportkontrollen bereits verschärft. Die Folge: Der Spotpreis für Ammoniumparatungstat kletterte bis Mitte März 2026 auf 2.250 Dollar pro Tonne.
Ausbau der Kapazitäten
Um die steigende Nachfrage zu bedienen, baut Almonty seine Produktion massiv aus. Das Vorzeigeprojekt Sangdong in Südkorea verarbeitet in der ersten Phase jährlich etwa 640.000 Tonnen Erz. Eine zweite Ausbaustufe soll die Kapazität bis 2027 verdoppeln. Bei voller Auslastung könnte allein diese Mine rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Parallel dazu treibt das Unternehmen sein erstes US-Produktionsprojekt voran. Das Gentung-Projekt in Montana liegt direkt am neuen Hauptsitz. Dort lagern Mineralressourcen von 7,53 Millionen Tonnen. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen. Geplant ist eine Jahreskapazität von rund 140.000 Tonnen.
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Frisches Kapital für die Expansion
Großinvestoren positionieren sich bereits für diese Entwicklung. Die Zahl der institutionellen Fonds mit Almonty-Aktien stieg im letzten Quartal um 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates hält mittlerweile Anteile im Wert von knapp 99 Millionen US-Dollar.
Finanziell steht das Fundament für die Wachstumspläne. Zwar verbuchte Almonty im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust von 161,9 Millionen Kanadischen Dollar. Das Management führt dies jedoch auf nicht-zahlungswirksame Buchhaltungsanpassungen zurück. Diese entstanden durch den extremen Anstieg des eigenen Aktienkurses. Der Umsatz wuchs derweil um 13 Prozent auf 32,5 Millionen Dollar. Eine Kapitalerhöhung im Dezember spülte obendrein 129,4 Millionen US-Dollar in die Kasse.
Mit dem neuen Hauptsitz in Montana und gefüllten Kassen ist die strategische Positionierung abgeschlossen. Der Fokus verlagert sich nun auf die operative Umsetzung. Erreicht das Sangdong-Projekt in den kommenden Quartalen zuverlässig seine Produktionsziele, wandelt sich der geopolitische Vorteil in messbare Erträge.
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