Wolfram ist plötzlich geopolitisch. Almonty Industries steht vor einer Hauptversammlung, die weit mehr als Routine-Governance entscheidet — sie markiert den nächsten Schritt in einer Wachstumsstrategie, die von Washingtons Rüstungspolitik direkt befeuert wird.
HV am 9. Juni: Mehr als Formalität
Am 9. Juni 2026 kommen die Aktionäre in Toronto zusammen. Auf der Tagesordnung stehen Direktorenwahlen, ein neuer Aktienoptionsplan sowie aufgeschobene Aktieneinheiten. Das klingt nach Pflichtprogramm — ist es aber nicht.
Der eigentliche Kern ist die geplante Phase-2-Expansion der Sangdong-Mine in Südkorea. Ab 2027 soll die Verarbeitungskapazität auf rund 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr steigen. Die Wolframproduktion würde sich auf etwa 4.600 Tonnen jährlich verdoppeln. Bei voller Auslastung könnte Sangdong rund 40 Prozent der globalen Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.
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Pentagon-Deadline schärft den Zeitplan
Ab dem 1. Januar 2027 dürfen US-Rüstungsunternehmen Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Lieferanten beziehen. Das Pentagon macht damit Ernst. Almonty hat bereits einen verbindlichen Abnahmevertrag mit Tungsten Parts Wyoming geschlossen — mindestens 40 Tonnen Wolframoxid pro Monat für Raketen, Drohnen und Munition.
Der Markt spielt mit. Ammoniumparawolframat (APT) erreichte im April 2026 ein Rekordhoch von über 3.100 US-Dollar je Einheit. Im Februar hatte der Preis noch bei rund 1.944 US-Dollar gelegen. Auslöser: China ersetzte sein Quotensystem durch ein staatlich kontrolliertes Lizenzsystem. Nur 15 zugelassene Unternehmen dürfen das Metall noch exportieren. Die Folge: APT-Lieferungen aus China brachen bis Anfang 2026 praktisch vollständig ein.
Analysten und Kursentwicklung
Die Investmentbank DA Davidson hält an einem Kursziel von 25,00 US-Dollar fest. Oppenheimer erhöhte sein Ziel auf 19,00 US-Dollar bei „Outperform“. B. Riley Financial sieht den fairen Wert bei 23,00 US-Dollar. Texas Capital stufte die Aktie auf „Strong Buy“ hoch.
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Die Kursentwicklung spiegelt das Interesse wider. Seit Jahresbeginn hat die Aktie mehr als 100 Prozent zugelegt. Der Kurs liegt aktuell knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt — allerdings noch rund 16 Prozent unter dem April-Hoch von 32,51 AUD. Die annualisierte Volatilität von über 90 Prozent zeigt, wie viel Bewegung in dem Titel steckt.
Strukturwandel: Montana statt Toronto
Parallel zur operativen Expansion verlagert Almonty seinen Firmensitz von Toronto nach Dillon, Montana. Das Unternehmen rückt damit näher an US-Behörden und Rüstungspartner heran. Ehemalige US-Army-Generäle sitzen im Beirat. Im Juli 2025 folgte das Nasdaq-Listing mit einem überzeichneten IPO über 90 Millionen US-Dollar, im Dezember eine Anschlussfinanzierung über 129 Millionen US-Dollar.
In Montana wartet außerdem das Gentung-Wolframprojekt. Almonty plant, die Produktion dort noch in diesem Jahr wieder aufzunehmen. Gelingt das, hätte das Unternehmen innerhalb von zwölf Monaten zwei Produktionsstandorte auf zwei Kontinenten aktiviert — und die Abstimmung vom 9. Juni wäre der formale Startschuss für den nächsten Schritt.
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