Ab 2027 verbieten die USA den Import von chinesischem Wolfram für Rüstungsgüter. Für die westliche Lieferkette ist das ein Stresstest — für Almonty Industries eine Steilvorlage. Der kanadische Bergbaukonzern baut seine Produktion auf drei Kontinenten massiv aus, um die entstehende Angebotslücke zu füllen. An der Börse wird dieses Szenario bereits aggressiv gehandelt. Seit Jahresbeginn schoss die Aktie um 122 Prozent nach oben. Aktuell konsolidiert der Kurs bei 29,48 Australischen Dollar leicht, nachdem er in der Vorwoche ein neues Hoch markiert hatte.
Südkorea als neues Schwergewicht
Das Herzstück der Strategie liegt in der südkoreanischen Provinz Gangwon. Im März 2026 meldete Almonty den Abschluss der ersten Inbetriebnahme-Phase für die Sangdong-Mine. Damit kehrt das Projekt nach Jahrzehnten in die Produktion zurück. Die Anlage ist auf jährlich 640.000 Tonnen Erz ausgelegt, woraus rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entstehen sollen.
Ein führender US-Rüstungskonzern hat sich bereits den Großteil dieser ersten Produktionsphase über einen langjährigen Abnahmevertrag gesichert. Parallel dazu plant das Management die zweite Phase. Ab 2027 soll sich die Kapazität verdoppeln. Sangdong würde dann rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas abdecken.
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Expansion in den USA und Europa
Auch in den USA rückt eine eigene Förderung näher. Im Bundesstaat Montana treibt Almonty das Gentung-Projekt voran. Das Ziel ist ein Produktionsstart im zweiten Halbjahr 2026. Um die Investitionskosten gering zu halten, nutzt das Unternehmen bestehende Infrastruktur und überholte Maschinen aus seinen spanischen Betrieben.
In Europa baut der Konzern seine Präsenz ebenfalls aus. Auf der Panasqueira-Mine in Portugal startete kürzlich ein groß angelegtes Bohrprogramm. Mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro sollen neue Produktionsschichten erschlossen werden. Das Management peilt hier künftig eine Jahresproduktion von bis zu 1.240 Tonnen an.
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Marktdynamik und volle Kassen
Die geopolitischen Rahmenbedingungen treiben das Geschäft. China, das bisher über 80 Prozent des globalen Wolframs liefert, hat seine Exporte zuletzt stark eingeschränkt. Die Folge war eine Preisexplosion von über 160 Prozent im Jahr 2025. Dieser Aufwärtstrend setzt sich in den ersten Monaten des laufenden Jahres fort.
Finanziell ist Almonty für den Ausbau gerüstet. Eine Kapitalerhöhung spülte im vergangenen Dezember rund 129 Millionen US-Dollar in die Kassen. Flankiert wird die Bilanz von einer Projektfinanzierung der deutschen KfW IPEX-Bank über 75 Millionen Dollar.
Die Investmentbank DA Davidson rechnet damit, dass die südkoreanische Sangdong-Mine im zweiten Quartal 2026 ihre volle kommerzielle Auslastung erreicht. Gelingt zeitnah der geplante Neustart in Montana, etabliert sich Almonty pünktlich zum Inkrafttreten der US-Sanktionen 2027 als zentraler Knotenpunkt der westlichen Wolframversorgung.
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