Google Maps bekommt ein KI-Upgrade für Elektroautos — und Alphabet setzt gleichzeitig einen aggressiven Zeitplan für quantensichere Verschlüsselung. Zwei Produktankündigungen, die zeigen, wie breit das Technologieportfolio des Konzerns aufgestellt ist.
Smarter Laden mit Google Maps
Ab sofort unterstützt Google Maps über 350 Elektrofahrzeugmodelle mit KI-gestützten Ladeempfehlungen über Android Auto. Die App berechnet anhand von Fahrzeuggewicht, Batteriegröße, aktuellem Ladestand sowie Echtzeit-Daten zu Verkehr, Straßenprofil und Wetter, wann und wo ein Fahrer am besten nachladen sollte. Das Ergebnis: eine empfohlene Ladestopproute, ein geschätzter Akkustand bei Ankunft und eine angepasste Reisezeit.
Der Rollout startet in den USA und umfasst zunächst 16 Fahrzeugmarken. Voraussetzung ist ein kompatibles Android-Auto-Modell und die Google-Maps-App in Version 25.44 oder neuer. Die Funktion baut auf einer Integration auf, die Google bereits beim CES 2024 eingeführt hatte — nun aber mit deutlich größerer Reichweite und KI-Unterstützung.
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Quantensicherheit vor dem Staatsziel
Parallel dazu hat Google einen internen Migrationstermin für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) auf 2029 festgelegt. Das ist deutlich früher als die Vorgaben der US-Regierung: Die NSA peilt 2031 an, die allgemeine Bundesbehörden-Richtlinie sogar erst 2035.
Google priorisiert dabei Authentifizierungs- und digitale Signaturverfahren und rollt PQC bereits in Produkten wie Android, Chrome und Cloud-Diensten aus. Im nächsten Android-17-Beta-Zyklus soll der sogenannte Android Verified Boot auf den quantenresistenten ML-DSA-Algorithmus umgestellt werden — ein Schritt, der den Boot-Prozess vor Manipulationen schützen soll.
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Vor den Quartalszahlen
Am 22. April legt Alphabet seine nächsten Quartalszahlen vor. Der Konzern geht mit Rückenwind aus der Produktpipeline in diesen Termin — allerdings auch mit juristischem Gegenwind: Eine US-Jury befand Google in einer Klage wegen Social-Media-Sucht für fahrlässig und sprach dem Kläger sechs Millionen Dollar zu. Das Urteil könnte als Präzedenzfall wirken und künftige Regulierungsdebatten rund um Plattformdesign beeinflussen.
Die Aktie notiert aktuell rund 18 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn etwa elf Prozent verloren — trotz eines nach wie vor soliden Geschäftsmodells mit einer Nettomarge von knapp 33 Prozent.
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