Während die Tech-Branche mit steigenden Energiekosten kämpft, geht Google in die Offensive. Der Alphabet-Konzern hat binnen weniger Tage gleich drei langfristige Stromverträge für neue Rechenzentren abgeschlossen – ein klares Signal für aggressive Expansionspläne im KI-Geschäft.
Die jüngste Vereinbarung schloss Google am Dienstag mit Xcel Energy für ein neues Rechenzentrum in Pine Island, Minnesota. Das Projekt bringt 1.900 Megawatt neue Energie ins Netz – davon 1.400 MW Windkraft, 200 MW Solar und 300 MW Langzeitspeicher. Besonders clever: Google zahlt alle Kosten selbst, bestehende Kunden werden nicht belastet.
Bereits am selben Tag gab AES Corp einen 20-Jahres-Vertrag mit Google bekannt. Das neue Rechenzentrum entsteht in Wilbarger County, Texas. Die Energieversorgung wird direkt am Standort produziert – ein Modell, das die lokalen Netze entlastet und Kosten im Griff hält. AES hat mittlerweile Verträge über fast 12 Gigawatt mit Rechenzentren-Betreibern unterschrieben, 9 GW davon direkt mit Tech-Giganten.
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Wells Fargo sieht 22 Prozent Potenzial
Parallel zur Expansionsstrategie heben Analysten ihre Einschätzung an. Wells Fargo stufte Alphabet von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hoch und erhöhte das Kursziel von 354 auf 387 Dollar – ein Potenzial von 22 Prozent. Analyst Ken Gawrelski sieht den Konzern als klaren Gewinner im KI-Rennen, auch wenn er auf TipRanks nur eine Trefferquote von 51 Prozent vorweist.
Die Timing der Stromverträge ist kein Zufall. Konkurrent Nvidia legt am Mittwoch Zahlen vor, und die Branche wartet gespannt auf Signale, ob die 630 Milliarden Dollar schweren KI-Investitionen der Tech-Konzerne sich auszahlen. Google positioniert sich derweil als einer der größten Abnehmer – und sichert sich die Energie für jahrelanges Wachstum.
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Bildungsoffensive mit 6 Millionen Lehrern
Abseits der Infrastruktur treibt Google die Verbreitung seiner KI-Tools voran. Die dreijährige Partnerschaft mit ISTE+ASCD soll alle 6 Millionen Lehrer in den USA im Umgang mit Gemini und NotebookLM schulen. Die Initiative zielt darauf ab, 74 Millionen Schüler auf eine KI-geprägte Zukunft vorzubereiten – und nebenbei Googles Tools im Bildungssektor zu verankern.
Die Strategie ist durchdacht: Während Wettbewerber wie AMD und Meta an eigenen Chips arbeiten, baut Google sein Ökosystem aus. Die Stromverträge schaffen die Basis für massive Rechenkapazitäten, die Bildungsoffensive sichert künftige Nutzer. AES-Managerin Amanda Peterson Corio betonte, dass die direkte Stromerzeugung am Rechenzentrum nicht nur Kosten senke, sondern auch die Netze entlaste – ein Argument, das bei steigenden Energiepreisen zählt.
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