Alphabet treibt den Ausbau seines KI-Ökosystems gleich auf mehreren Ebenen voran. Neben neuer Software für Desktop-Nutzer steht das Unternehmen vor einer handfesten Infrastrukturherausforderung: Wer KI in diesem Tempo skalieren will, braucht enorme Mengen an Energie — und die sind nicht einfach zu beschaffen.
Gemini kommt auf den Mac
Alphabet testet derzeit intern eine eigenständige Gemini-App für macOS. Die Anwendung soll laut Bloomberg eine sogenannte „Desktop Intelligence“-Funktion bieten, die es der KI erlaubt, mit anderen Mac-Programmen zu interagieren und Arbeitsabläufe zu automatisieren. Geplant sind außerdem Funktionen für Bild-, Video- und Musikgenerierung sowie Dokumentenverarbeitung.
Parallel dazu führt YouTube ein Gemini-gestütztes Toolkit für Creator-Partnerschaften ein. Marken können damit über natürlichsprachliche Eingaben passende Creator identifizieren und Marketingkampagnen automatisiert skalieren.
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Kernproblem: Energie für die KI-Infrastruktur
Alphabet-Präsidentin Ruth Porat warnte auf der CERAWeek-Konferenz in Houston offen davor, dass der aktuelle Ausbau der Energieinfrastruktur in den USA mit dem Tempo des KI-Booms nicht Schritt hält. Das Unternehmen reagiert mit konkreten Maßnahmen: Alphabet hat ein Energieunternehmen übernommen, investiert in fortschrittliche Kernreaktoren und hat mit NextEra Energy einen Vertrag geschlossen, um ein stillgelegtes Kernkraftwerk in Iowa für die Versorgung seiner Rechenzentren wieder in Betrieb zu nehmen.
Wing wächst, Pichai trägt Verantwortung
Die Drohnenliefersparte Wing baut ihre Präsenz aus. Bis 2027 soll die Kooperation mit Walmart auf 270 Filialen ausgeweitet werden, mit Schwerpunkt auf Los Angeles und Miami. Bislang hat Wing mehr als 750.000 Pakete an rund zwei Millionen Kunden ausgeliefert.
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Bemerkenswert ist eine Änderung in der Vergütungsstruktur: Ein Teil von CEO Sundar Pichais Entlohnung ist künftig an die Performance der sogenannten „Other Bets“ — darunter Wing und Waymo — geknüpft. Das schafft einen direkten Anreiz, diese Einheiten profitabler zu machen.
Quartalszahlen im April
Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit „Kaufen“. Die Kursziele großer Häuser reichen von 387 US-Dollar (Wells Fargo) bis 415 US-Dollar (Tigress). Am 23. April legt Alphabet seine nächsten Quartalszahlen vor. Erwartet werden ein Gewinn je Aktie von 2,67 US-Dollar bei einem Umsatz von rund 100,7 Milliarden US-Dollar — nach 2,81 US-Dollar EPS und 90,2 Milliarden US-Dollar Umsatz im Vorjahreszeitraum. Die Latte liegt also hoch.
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