Amazon will das Liefertempo radikal verschärfen. In den USA rollt der Konzern die 30-Minuten-Zustellung für Millionen Kunden aus. Parallel dazu investiert CEO Andy Jassy Rekordsummen in die technologische Basis.
E-Flotte und dezentrale Lager
In Indien setzt Amazon verstärkt auf Elektromobilität. Der Konzern bestellt 1.000 E-Lkw beim Hersteller Eicher für den Dienst „Amazon Now“. Diese Flotte soll die Effizienz steigern und Nachhaltigkeitsziele stützen.
In den USA weitet Amazon den Express-Service massiv aus. In Städten wie Philadelphia oder Seattle erhalten Kunden ihre Ware bereits innerhalb einer halben Stunde. Bis Ende 2026 soll dieses Angebot für zig Millionen Menschen in Dutzenden Städten verfügbar sein.
Der Konzern setzt dafür auf ein dezentrales Netzwerk. Kleinere Logistikzentren entstehen direkt in dicht besiedelten Wohngebieten. Das verkürzt die Transportwege zum Endkunden entscheidend.
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Rekordumsatz trifft auf Investitionsschub
Die Bilanz für das erste Quartal 2026 unterstreicht die Wachstumsambitionen. Der Umsatz kletterte um fast 17 Prozent auf 181,52 Milliarden Dollar. Mit einem Gewinn von 2,78 Dollar je Aktie übertraf Amazon die Analystenprognosen deutlich.
Trotz dieser Erfolge plant das Management eine Phase extrem hoher Ausgaben. Rund 200 Milliarden Dollar fließen im laufenden Jahr in die Infrastruktur. Das Geld ist für KI-Chips und das Satelliten-Netzwerk „Amazon Leo“ reserviert.
Der massive Investitionszyklus belastet kurzfristig die Liquidität. Der freie Cashflow sank im Vergleich zum Vorjahr um 95 Prozent. Indes blicken Marktbeobachter primär auf die Cloud-Sparte AWS, deren operative Marge stabil über 35 Prozent liegt.
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Gemischte Signale der Großinvestoren
Die Aktie notiert aktuell bei 225,50 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von rund 16 Prozent. Das Allzeithoch von 234,10 Euro aus dem Mai bleibt damit in Reichweite.
Unter den institutionellen Anlegern zeigen sich unterschiedliche Strategien. Während Berkshire Hathaway seine Position zuletzt reduzierte, stockte Cornerstone Enterprises seine Anteile auf. Analysten hoben ihre Kursziele nach den jüngsten Wachstumszahlen auf bis zu 350 Dollar an.
Ende Mai findet die virtuelle Hauptversammlung statt. Dort wird das Management über den Fortschritt des Satelliten-Projekts informieren. Der Start der ersten Satelliten ist für Mitte 2026 geplant.
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