Rekordjagd vor den Quartalszahlen. Die Amazon-Aktie beendete den Freitagshandel bei 225,40 Euro und markiert damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Den jüngsten Kursschub liefert ein milliardenschwerer Zukauf im Weltall.
Angriff aus dem All
Amazon übernimmt den Satellitenbetreiber Globalstar. Der Konzern zahlt 90 US-Dollar je Aktie in bar und in eigenen Anteilen. Das Gesamtvolumen des Deals liegt bei 11,57 Milliarden US-Dollar. Amazon sichert sich damit wichtige Frequenzen und die bestehende Apple-Partnerschaft von Globalstar.
Das Satellitennetzwerk „Amazon Leo“ wächst rasant. Bisher hat der Konzern bereits über 100 Milliarden US-Dollar in das ehemals als „Project Kuiper“ bekannte Vorhaben gesteckt. Goldman Sachs wertet die Übernahme als direkten Angriff auf die Konkurrenz. Die Analysten sehen darin einen massiven Ausbau der eigenen Infrastruktur.
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Spagat zwischen KI-Boom und Kosten
Am 29. April öffnet Amazon die Bücher für das erste Quartal. Die Erwartungen sind hoch. Das Cloud-Geschäft AWS profitiert massiv vom Trend zur Künstlichen Intelligenz. Hier erzielt Amazon bereits eine jährliche Umsatzrate von über 15 Milliarden US-Dollar.
Das Wachstum hat seinen Preis. Für das Jahr 2026 plant das Management Investitionen von rund 200 Milliarden US-Dollar. Ein Großteil fließt in KI-Rechenzentren und das Satellitennetzwerk. Die Folge: Der freie Cashflow könnte kurzfristig unter Druck geraten.
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Analysten bleiben optimistisch
Die Wall Street blickt mehrheitlich positiv auf die Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 281 US-Dollar. Banken wie BMO und UBS hoben ihre Ziele zuletzt an. Sie verweisen auf die starke Nachfrage im Cloud-Sektor.
Goldman Sachs mahnt hingegen zur Vorsicht bei den Kosten. Die Investmentbank senkte ihr Kursziel leicht auf 275 US-Dollar, rät aber weiterhin zum Kauf. Analyst Eric Sheridan fokussiert sich auf steigende Energiepreise und die hohen Investitionskosten. Auch geopolitische Risiken spielen laut der Investmentbank Stifel eine Rolle.
Am Dienstagabend nach US-Börsenschluss liefert Amazon harte Fakten. Der Konzern peilt für das Auftaktquartal einen Umsatz zwischen 173,5 und 178,5 Milliarden US-Dollar an. Investoren werden genau auf die Margen im Einzelhandel und den Ausblick für die Investitionsausgaben achten. Diese Zahlen entscheiden über die Fortsetzung der aktuellen Kursrallye.
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