Amazon beendet die Handelswoche mit einem historischen Meilenstein. An der Wall Street schloss das Papier bei 250,56 US-Dollar auf einem neuen Rekordhoch. Auch an den deutschen Börsen spiegelt sich diese Stärke wider. Hier notiert die Aktie bei 212,75 Euro und verbucht ein Monatsplus von über 16 Prozent. Der Grund für die Rallye: Amazon baut seine Infrastruktur massiv aus.
AWS sichert sich neue Milliardenmärkte
Die Cloud-Sparte AWS treibt das Wachstum spürbar an. Amazon meldete eine neue Partnerschaft mit dem Datenbank-Giganten Oracle. Beide Konzerne wollen ihre Netzwerke künftig enger verzahnen. Das erleichtert Firmenkunden den Datenaustausch zwischen den Plattformen.
Parallel dazu sichert sich Amazon die nötige Energie für künftige KI-Anwendungen. Der Versorger NiSource unterstützt den Konzern beim Bau neuer Rechenzentren. Auch die Medienbranche greift verstärkt auf AWS zurück. Der US-Sender Fox nutzt die Plattform ab sofort für seine KI-gesteuerte Inhaltsbereitstellung.
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Eigene Satelliten für das Ökosystem
Den stärksten Impuls lieferte eine formelle Bestätigung aus der Chefetage. Amazon schließt die Übernahme von Globalstar für 11,6 Milliarden US-Dollar ab. Damit sichert sich der Konzern ein eigenes Netzwerk aus Satelliten im niedrigen Erdorbit.
Die Folge: Amazon wird deutlich unabhängiger. Das Unternehmen erhält eigene Frequenzen und Hardware-Kapazitäten. Analysten werten den Schritt als entscheidend für das hauseigene Satelliten-Projekt. Der Konzern will damit weltweites Breitband-Internet anbieten und seine eigene Logistik vernetzen.
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Fokus auf die Quartalszahlen
Die Investmentbank Goldman Sachs bleibt optimistisch. Sie empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf. Das Kursziel passten die Analysten leicht auf 275 US-Dollar an. Als Hauptgrund nennen sie das rasante Wachstum im KI-Segment von AWS. Dieser Bereich erzielt mittlerweile eine hochgerechnete Jahresumsatzrate von mehr als 15 Milliarden US-Dollar.
Am 30. April 2026 legt Amazon seine nächsten Quartalszahlen vor. Bis dahin rücken charttechnische Marken in den Fokus. Fällt der Kurs im Vorfeld zurück, bietet die Zone um 245,93 US-Dollar eine erste handfeste Unterstützung.
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