Amazon Aktie: Wechsel von American Express zur U.S. Bank

Amazon Aktie

Amazon baut sein Finanz-Ökosystem für Geschäftskunden massiv um. Der E-Commerce-Riese beendet die langjährige Partnerschaft mit American Express und wechselt für sein Kreditkarten-Portfolio zur U.S. Bank. Damit zielt der Konzern direkt auf das Cashflow-Management kleiner und mittlerer Unternehmen ab.

Die neuen „Prime Business“- und „Amazon Business“-Karten laufen künftig über das Mastercard-Netzwerk. Für bestehende Kunden ändert sich zunächst nichts. Im August 2026 sollen die bisherigen American-Express-Konten auf die neue Plattform migrieren. Nutzer erhalten dann neue Kartennummern und müssen externe Daueraufträge manuell anpassen.

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Fokus auf flexible Finanzierung

Im Kern geht es um Kundenbindung. Prime-Mitglieder erhalten fünf Prozent Rückvergütung auf Einkäufe im eigenen Ökosystem, limitiert auf ein jährliches Volumen von 150.000 US-Dollar. Hinzu kommt eine zinsfreie Ratenzahlung für bis zu zwölf Monate. Branchenumfragen zeigen, dass fast die Hälfte der Kleinunternehmen genau solche flexiblen Zahlungsziele sucht, um Schwankungen auszugleichen.

Amazon schnürt das Netz um seine Firmenkunden enger. Die B2B-Sparte „Amazon Business“ generiert mittlerweile einen jährlichen Bruttoumsatz von über 35 Milliarden US-Dollar. Neben dem Cloud-Zugpferd AWS etabliert sich das Segment zunehmend als tragende Säule der Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will Ausgaben von der Beschaffung bis zur IT-Infrastruktur auf den eigenen Plattformen bündeln.

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Analysten sehen weiteres Potenzial

An der Börse kommt die strategische Ausrichtung gut an. Die Investmentbank Phillip Securities hob die Aktie kürzlich auf „Buy“ mit einem Kursziel von 280 US-Dollar. Die Analysten verwiesen dabei auf die starke Dynamik im Cloud- und KI-Geschäft. Auch institutionelle Investoren greifen zu: ARK Investment Management stockte seine Position zuletzt deutlich auf.

Die Papiere spiegeln diesen Optimismus wider. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 230,70 Euro notiert die Amazon-Aktie nur knapp unter ihrem jüngsten Jahreshoch. Seit Januar verzeichnet der Titel einen Wertzuwachs von gut 19 Prozent. Der Kurs verläuft dabei komfortabel über der 50-Tage-Linie.

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