AMD bläst zur Jagd auf den unangefochtenen Marktführer Nvidia. In einer strategisch entscheidenden Woche verkündete der Chiphersteller gleich zwei massive Partnerschaften mit Meta Platforms und Nutanix. Während die Aktie volatil auf die Neuigkeiten reagierte, stellt sich die zentrale Frage: Kann AMD mit dieser Milliarden-Offensive das Monopol des Konkurrenten im KI-Sektor endlich brechen?
Der 6-Gigawatt-Deal mit Meta
Der wohl wichtigste Schritt ist die Vereinbarung mit Meta Platforms. Der Social-Media-Gigant verpflichtet sich, AMD-Grafikprozessoren (GPUs) mit einer Leistung von insgesamt 6 Gigawatt abzunehmen. Dies ist kein kleiner Testlauf, sondern eine massive Validierung der Technologie: Zusammen mit einer ähnlichen Vereinbarung mit OpenAI hat AMD nun Zusagen für 12 Gigawatt in den Auftragsbüchern stehen. Für Anleger ist das ein klares Signal, dass die großen Tech-Konzerne („Hyperscaler“) aktiv nach Alternativen zu Nvidias teurer Hardware suchen, um ihre Abhängigkeit zu verringern. Analysten schätzen, dass allein der Meta-Deal über die Laufzeit von fünf Jahren bis zu 60 Milliarden Dollar Umsatz generieren könnte.
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Schulterschluss mit Nutanix
Doch AMD zielt nicht nur auf die Tech-Giganten. Nur einen Tag später folgte die Ankündigung einer strategischen Partnerschaft mit Nutanix im Wert von 250 Millionen Dollar. Ziel ist der Aufbau einer offenen KI-Infrastruktur für Unternehmen. AMD investiert dabei direkt in Nutanix-Aktien und gemeinsame Entwicklungsprojekte. Dieser Schritt soll sicherstellen, dass AMDs Hardware auch im breiten Unternehmensmarkt einfach nutzbar wird – ein Bereich, in dem Nvidia durch sein geschlossenes Software-Ökosystem bisher kaum angreifbar war.
Rekordzahlen und gemischte Reaktionen
Finanziell untermauert AMD diese Strategie mit starken Zahlen. Das Jahr 2025 schloss der Konzern mit einem Rekordumsatz von 34,6 Milliarden Dollar ab, getrieben durch ein Wachstum von 32 Prozent im wichtigen Rechenzentrum-Segment. Dennoch reagierte die Börse nervös: Nach einem anfänglichen Kurssprung von fast 9 Prozent gab die Aktie einen Teil der Gewinne wieder ab.
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Marktbeobachter sehen einen Grund hierfür in der Struktur des Meta-Deals. AMD gewährt Meta Optionen auf bis zu 160 Millionen Aktien, sofern bestimmte Leistungsziele erreicht werden. Das schafft zwar enorme Anreize für beide Seiten, bedeutet für bestehende Aktionäre aber auch eine potenzielle Verwässerung ihrer Anteile. Zudem bleibt das Ausführungsrisiko hoch: AMD muss beweisen, dass die neuen MI450-Chips pünktlich geliefert werden und technisch einwandfrei funktionieren.
Der wirkliche Härtetest für diese Strategie steht Ende 2026 an. Dann sollen die ersten Systeme aus dem Meta-Deal operativ gehen. Verläuft die Implementierung der Hardware reibungslos, könnte dies der Startschuss für eine nachhaltige Neubewertung der Aktie sein. Sollte es jedoch zu technischen Verzögerungen kommen, dürfte der Vorsprung von Nvidia vorerst uneinholbar bleiben.
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