Im französischen Wirtschaftsministerium fallen dieser Tage wichtige Entscheidungen für die europäische Tech-Zukunft. Mittendrin steht Advanced Micro Devices. Der US-Konzern hat sich einen zentralen Platz in Frankreichs nationaler KI-Strategie gesichert. Dieser Deal befeuert eine ohnehin beeindruckende Rallye.
Die Börse honoriert diesen strategischen Erfolg sofort. Am Freitag schoss das Papier um gut acht Prozent nach oben und schloss bei exakt 234,00 Euro. Damit markiert der Wert ein neues Allzeithoch. Auf Jahressicht verzeichnet der Chipentwickler nun ein massives Plus von 204 Prozent.
Der französische Supercomputer
Der frisch unterzeichnete Vertrag bindet AMD tief in das französische KI-Ökosystem ein. Kernstück der Kooperation ist der geplante Exascale-Supercomputer „Alice Recoque“. Dieser soll vollständig mit AMD-Technologie betrieben werden. Parallel dazu öffnet das Unternehmen seine Entwicklerprogramme für lokale Forscher und Start-ups. Ein klares staatliches Gütesiegel.
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Zusätzliche Fantasie liefert der wichtigste Fertigungspartner. TSMC meldete gerade das vierte Rekordquartal in Folge. Der taiwanesische Auftragsfertiger hob seine Umsatzprognose für 2026 deutlich an. Das Management verwies dabei auf eine unstillbare Nachfrage nach KI-Infrastruktur.
Für AMD ist das eine hervorragende Nachricht. Das Unternehmen lässt seine begehrten MI350-Beschleuniger und die kommenden Server-Prozessoren exakt dort fertigen. Die massiven Investitionen von TSMC in neue Kapazitäten sichern das zukünftige Wachstum der Amerikaner ab.
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Analysten ziehen nach
Wall Street reagiert prompt auf die veränderte Nachrichtenlage. Wells Fargo sieht die Aktie weiterhin als Top-Pick für das laufende Jahr und ruft ein Kursziel von 345 US-Dollar auf. Die Experten verweisen auf den wachsenden Kundenstamm im Rechenzentrums-Geschäft. Erste Group stufte das Papier ebenfalls auf „Kaufen“ hoch.
Es gibt jedoch auch warnende Stimmen. Einige Marktbeobachter bemängeln die hohe Bewertung und verweisen auf mögliche Budgetgrenzen bei den großen Cloud-Anbietern. Analysten von HSBC sehen zudem Risiken beim künftigen Produktfahrplan im Vergleich zur starken Konkurrenz.
Der Blick auf den Mai
Der nächste Härtetest steht bereits fest im Kalender. Am 5. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden US-Dollar. Ein weiteres Übertreffen der Prognosen könnte den aktuellen Aufwärtstrend fundamental untermauern.
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