AMD landet gleich zwei strategische Treffer im KI-Hardware-Markt: eine langfristige Kooperation mit Meta und eine neue Allianz mit Nutanix. Hinter den Deals steckt ein klarer Plan: mehr Instinct-GPUs in Rechenzentren bringen – und damit näher an die großen Budgets der Tech-Konzerne rücken. Doch wie viel Substanz steckt schon heute in diesen Ankündigungen?
Meta setzt auf Instinct-GPUs
Kern der Nachricht ist eine mehrjährige Vereinbarung mit Meta Platforms. Meta will für den Ausbau seiner KI-Infrastruktur bis zu 6 Gigawatt an AMD Instinct Data-Center-GPUs einsetzen. Der Rollout soll in der zweiten Hälfte 2026 starten, zunächst mit Fokus auf den MI450-Beschleunigern.
Wichtig ist dabei weniger das Schlagwort „Partnerschaft“ als die Form: Es handelt sich laut Meldung um einen definitiven Vertrag mit fünf Jahren Laufzeit. Für AMD bedeutet das vor allem eins: besser planbare, langfristige Nachfrage in einem Markt, der sonst oft von kurzfristigen Zyklen und knappen Lieferfenstern geprägt ist. Außerdem wirkt der Deal wie ein Gütesiegel, weil Meta die Hardware für großskalige KI-Workloads einplant.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AMD?
Nutanix-Deal: Mehr Wege in Unternehmen
Einen Tag nach der Meta-Meldung folgte bereits die nächste Kooperation: AMD will gemeinsam mit Nutanix eine offene und skalierbare Plattform für Enterprise-KI entwickeln. Der strategische Gedanke dahinter: Neben den Hyperscalern sollen auch Unternehmen einfacher an KI-Infrastruktur kommen – und AMD zusätzliche „Vertriebskanäle“ für seine Instinct-GPUs erschließen.
Zusammen gelesen unterstreichen beide Ankündigungen, dass AMD sein Ökosystem im Rechenzentrum ausbaut, statt nur auf einzelne Produktzyklen zu setzen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AMD?
Zahlen liefern Rückenwind – trotz schwankendem Kurs
Operativ kommt das nicht aus dem Nichts: Das Data-Center-Geschäft gilt als Wachstumstreiber. Für das vierte Quartal 2025 meldete AMD laut Ausgangstext einen Rekordumsatz von 5,4 Mrd. US-Dollar, +39% im Jahresvergleich – getragen von EPYC-Prozessoren und Instinct-GPUs. Für das erste Quartal 2026 stellte das Unternehmen rund 9,8 Mrd. US-Dollar Umsatz in Aussicht.
An der Börse zeigt sich der Titel zuletzt dennoch nervös: Auf 30 Tage gesehen liegt die Aktie mit -19,75% deutlich tiefer (aktueller Kurs: 169,76 €). Das passt ins Bild eines Marktes, der zwar KI-Wachstum honoriert, bei Bewertung und Timing aber genau hinschaut.
Zum nächsten großen Meilenstein wird der Start des Meta-Rollouts ab der zweiten Jahreshälfte 2026: Dann wird sichtbar, wie schnell aus dem Vertrag tatsächlich Volumen wird – und wie stark AMD damit seinen Fußabdruck im KI-Rechenzentrum ausweiten kann.
AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

