American Express hat am Montag eine deutliche Ausweitung seiner langjährigen Partnerschaft mit der National Basketball Association (NBA) bekanntgegeben. Der Kreditkartenriese bleibt offizieller Zahlungspartner der NBA, der Women’s National Basketball Association (WNBA) und der NBA G League – und stockt sein Engagement kräftig auf.

Neu im Portfolio: USA Basketball mit den Herren- und Damen-Nationalteams sowie NBA Take-Two Media. Zudem fungiert American Express künftig als Titelsponsor der NBA Tip-Off und NBA G League Tip-Off Events. Der Konzern sicherte sich auch die Partnerschaft für die Halbzeitshow „American Express At the Half“ auf NBC und Peacock.

Vernetztes Kundenprogramm als Herzstück

Kern der erweiterten Partnerschaft ist ein neues Mitgliederprogramm. American Express-Karteninhaber können ihre Accounts künftig mit NBA ID verknüpfen – dem kostenlosen Mitgliedsprogramm der Liga. Dadurch erhalten sie Zugang zu exklusiven Angeboten, Fast-Pass-Lanes bei ausgewählten Events und Rabatten im NBAstore.com.

„Unsere langjährige Partnerschaft mit der NBA wurzelt in einem gemeinsamen Bestreben, außergewöhnliche Erlebnisse und Zugang für unsere Kunden und Fans zu schaffen“, erklärte Bess Spaeth, Executive Vice President of Global Brand Management and Experiences bei American Express. Die finanziellen Details des mehrjährigen Vertrags blieben unter Verschluss.

Starke Ausgangslage für strategische Deals

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 247 Milliarden Dollar und einem Umsatz von 66,97 Milliarden Dollar in den vergangenen zwölf Monaten verfügt American Express über solide Mittel für derartige Partnerschaften. Die Aktie notierte am Montag im vorbörslichen Handel bei 359,78 Dollar – ein Plus von 0,04 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 23,35.

Für das NBA All-Star Weekend 2026 plant der Konzern bereits ein besonderes Highlight: In Venice Beach soll Karteninhabern ein NBA-inspiriertes Vintage-Erlebnis mit limitierten Merchandise-Artikeln und Meet-and-Greets mit NBA-Spielern geboten werden. Zusätzlich bleibt American Express Partner der Brooklyn Nets, Chicago Bulls, Los Angeles Lakers, Utah Jazz und New York Liberty.

Die jüngsten Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 hatten einen leichten Dämpfer gebracht. Der Gewinn je Aktie lag mit 3,53 Dollar minimal unter der Analystenschätzung von 3,54 Dollar. Der Umsatz übertraf mit 18,98 Milliarden Dollar hingegen die Erwartungen von 18,92 Milliarden Dollar.