American Tungsten legt bei seinem IMA-Mine-Projekt in Idaho nach. Die ersten Bohrungen auf der Zero Level haben hochgradige Wolframvererzung getroffen. Für das Unternehmen ist das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück zur Produktion.
Die Aktie reagiert darauf nur verhalten. In Frankfurt liegt sie bei 1,45 Euro und damit leicht über dem Vortag. Auf Sicht von 30 Tagen bleibt sie trotzdem deutlich unter Druck. Der Kurs notiert zudem klar unter der 50-Tage-Linie und der RSI von 17,9 signalisiert eine stark überverkaufte Lage.
Mehrere Erzadern durchschnitten
Die Bohrlöcher AT26-13 bis AT26-16 trafen mehrere wolframführende polymetallische Adern. Dazu zählen der historische Ima-Vein, der West-Vein und eine neu erkannte westliche Ader. Das erhöht die Chance, in den tieferen Bereichen der Mine eine größere Mineralisierung abzugrenzen.
Bislang hat American Tungsten 22 Bohrlöcher auf der D-Ebene und 11 auf der Zero Level abgeschlossen. Zusammen kommen sie auf rund 13.229 Fuß. In den Adern finden sich neben Wolfram auch Silber sowie Begleitminerale wie Scheelit, Galenit, Sphalerit und Chalkopyrit.
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Die Fundstelle hat einen praktischen Vorteil. Das IMA-Projekt liegt auf privatem, patentiertem Land und verfügt über bestehende Infrastruktur. Das senkt nicht automatisch die Hürden, kann den Weg zurück in den Betrieb aber deutlich verkürzen.
Schrittweise zurück in Richtung Produktion
Das Management verfolgt einen gestuften Plan. In Phase eins prüft das Unternehmen, ob sich vorhandene Haldenmaterialien wirtschaftlich aufbereiten lassen. Das wäre der kapitalärmere Weg zu einem ersten Verkauf.
Phase zwei zielt auf die Sanierung und den Neustart des Untertagebergbaus. American Tungsten will vor Jahresende den ersten Konzentratverkauf erreichen und peilt die kommerzielle Produktion für 2027 an.
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Wolfram spielt dabei eine besondere Rolle. Das Metall gilt als kritischer Rohstoff und ist für Industrie und Verteidigung wichtig. Das Unternehmen will sich als heimischer Lieferant in Nordamerika positionieren, während die Suche nach alternativen Lieferketten für kritische Metalle an Fahrt gewinnt.
Metallurgie liefert Rückenwind
Schon im März hatte American Tungsten erste positive Tests zur Aufbereitung gemeldet. Bei einer stufenweisen Falcon-Schwerkraftaufbereitung mit Regrind erreichte das Projekt 94,4 Prozent WO3-Rückgewinnung. Eine Schwerflüssigkeits-Trennung kam auf 91,1 Prozent.
Das spricht für ein technisch brauchbares Erz. Ob daraus ein belastbares Produktionsmodell wird, hängt nun davon ab, wie sich die nächsten metallurgischen Tests und die Prozessplanung entwickeln. Für die Aktie bleibt die Lage technisch angespannt. Der Kurs liegt weiter rund 16 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt, aber gut 11 Prozent über der 200-Tage-Linie.
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